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Kanzlei.Managment.Forum - Nachlese und News

von Stefan Lami

09.05.2009
Das Kanzlei.Management.Forum hat sich zu einer Erfolgsstory entwickelt. Die beiden K.M.F.-Termine im April 2009 (Ischgl) waren ohne postalischen Versand des Folders ausgebucht. Dafür möchte ich mich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken.
 
In den vielen Gesprächen während der Tage in Ischgl gab es einige Ideen, die ich gerne aufgreifen möchte.
 
ERFA und Benchmarking:
 
Neben dem intensiven Erfahrungsaustausch während der K.M.F.-Tage sollte auch eine Art Benchmarking stattfinden. Fragestellungen wie "Greifen die Maßnahmen?", "Welchen wirtschaftlichen Erfolg bringen bzw. brachten sie?", "Wodurch unterscheiden sich die Top-Kanzleien?", "Wie können wir (Teilnehmer) noch mehr voneinander lernen?" etc. sollten in regelmäßigen Abständen in einer homogenen Gruppe bearbeitet werden.
 
Ich meine, dass K.M.F.-Kanzleien eine homogene Gruppe sind. Sie haben gemeinsam, dass sie etwas erreichen wollen, Interesse an professionellem Management vorhanden ist und sie sind bereit, ungewöhnliche Wege zu gehen.
 
Die Idee einer ERFA bzw. Benchmarking-Gruppe finde ich ausgezeichnet und ich möchte sie gerne aufnehmen: Mein Vorschlag dazu ist, dass bei den zukünftigen K.M.F. der Vormittag des ersten Tages dazu verwendet wird (9:00-12:00). Das hat den Vorteil, dass keine eigene Anreise notwendig ist. Der "Nachteil" des relativ großen halbjährlichen Abstands sollte durch telefonische und E-mail-Unterstützung dazwischen ausgeglichen werden. Die Kosten für die Teilnahme an der Benchmarking-Gruppe betragen Euro 450,-- pro Kanzlei.  Darin inkludiert ist auch die Vorbereitung (Aufbereitung der Fragestellungen und Analyse der Ergebnisse) und die Nachbetreuung.
 
Terminplanung und Themen:
 
Die etwas längerfristige Terminplanung war auch ein Thema in einigen Gesprächen. Dazu die folgenden Überlegungen:
 
- das bereits seit längerem feststehende K.M.F. Herbst 2009 "Service verdienen!" findet vom 8-10. Oktober 2009 im Aqua Dome (Längenfeld) statt. Aus den ursprünglich geplanten vier K.M.F. -Veranstaltungen werden damit acht!
 
- Angeregt wurde auch, dass es sinnvoll wäre, bereits bekannte Themen neu zu bearbeiten - sie sind ja immer "topaktuell".
 
- die bisherigen acht Themen werde ich daher in "vertauschter" (Ischgl-Längenfeld) Reihenfolge neu bearbeiten und es ergeben sich daher die folgenden Themen und Termine für 2010
 
        April 2010, Ischgl  - "Quelle Mensch" - 18-20. April 2010 (So-Di) und 22-24. April 2010 (Do-Sa)
 
        Oktober 2010, Längenfeld  - "Vom Reden zum Handeln" 14-16. Oktober 2010 (voraussichtlich)


Wie schön es in Ischgl war ... am Besten zu erkennen durch ein Foto!

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Eine Frage der Balance

von Stefan Lami

30.03.2009

Erfolgreiche Kanzleientwicklung ist eine Frage der richtigen Balance.

Ideal ist ein - natürlich instabiles - Gleichgewicht zwischen leicht zu großen Aufgaben und einer etwas zu großen Struktur.

Zu große Aufgaben:

Auch hier ist Balance gefragt - und zwar die sehr delikate, etwas mehr Arbeit zu haben als Köpfe, die diese bewältigen. Menschen lernen vor allem dann, wenn sie gefordert werden. Aber Achtung: Sie lernen nicht, wenn Ssie überfordert werden ... da geraten sie eher in Panik!

Auch nicht alle Mitarbeiter brauchen "etwas zu große Aufgaben". In einer Kanzlei, in der mehr als die Hälfte der Mitarbeiter "mehr können wollen" als bisher, mache ich mir keine Sorgen um die Kanzleientwicklung.

Zu große Struktur:

Leider hinkt die Managementfunktion in Steuerberatungskanzleien etwas hinterher. Nie ist genug Zeit für Entwicklung. Erstellen Sie einfach mal eine Liste Ihrer derzeit offenen Aufgaben zu den Themen:

  • Mitarbeiterentwicklung
  • Qualitätsmanagement/Prozessoptimierung
  • Marketing/Klientenbeziehung
  • EDV und Technologie
  • Honorargestaltung
  • sonstige Managementaufgaben

Sie werden erkennen, was da noch zu tun ist. Wichtige Aufgaben, die nur darauf warten, erledigt zu werden.

Auch die Organisationsstruktur hinkt oft der Kanzleientwicklung nach; es fehlt die 2. Führungsebene (siehe auch "Wenn es an der Spitze eng wird").

Meine Beobachtungen zeigen immer wieder, dass überdurchschnittliche Erfolge gelingen, wenn diese Balance zwischen etwas zu großen Aufgaben und einer leicht zu großen Struktur gelingt.

Ihre Meinung?

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Wo brennt es?

von Stefan Lami

08.03.2009

Schon vor einiger Zeit habe ich im Blog gefragt, welche Fragen Sie im Zusammenhang mit Kanzleimanagement bewegen. Die Resonanz war leider ziemlich gering. Ich ziehe daraus allerdings nicht den Schluss, dass jeder von Ihnen wunschlos glücklich ist.

Im Zusammenhang mit der derzeitigen Wirtschaftslage (die allerdings in den Steuerberatungskanzleien noch nicht in vollem Ausmaß spürbar ist), muss es offene Fragen geben. Sei es zu Auftragsgewinnung, Klientenbindung, Krisenprävention, Kanzleistrategie etc.

Ich freue mich, wenn es hier zu einem Austausch darüber kommt, was Ihnen unter den Nägeln brennt. Es wird von Vorteil für Sie sein, weil ich dann genau diese Themen in den nächsten Ausgaben des Newsletters bearbeiten kann.

Also zögern Sie nicht - wo brennt es?

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Honorare - nichts als Fragen?

von Stefan Lami

08.03.2009

Über "Fragen Sie Stefan" können Sie mir alle Fragen rund um das Kanzleimanagement stellen. Gerne beantworte ich sie. Auch hier im Blog möchte ich Ihnen die Gelegenheit bieten, Fragen zu stellen. Ich weiß, dass Steuerberater offene Fragen haben - besonders zur Honorargestaltung. Kommt nämlich eine Gruppe Steuerberater zusammen, dann vergeht nicht allzu viel Zeit und sie landen beim Thema "Honorar". Ich meine, es ist Zeit, viele Missverständnisse aufzuklären. Erfolgreiche Honorargestaltung ist wirklich einfach. Sie sind nicht dieser Meinung? Fragen Sie mich!

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Das Geheimnis der Profis

von Stefan Lami

05.02.2009

Im kürzlich erschienen Buch „Überflieger“ lüftet Malcolm Gladwell das Geheimnis der Professionalität. Auf den Punkt gebracht lautet es:

Üben, üben, üben … oder bekannter unter dem Sprichwort „Ohne Fleiß kein Preis!“.

Nicht Talent macht den Unterschied zwischen Durchschnitt und Spitzenleistung. Nein, es sind 10.000 Stunden oder rund 10 Jahre intensive Beschäftigung mit einer Sache notwendig, um ein Spitzenkönner zu werden.

Schenkt man dieser Aussage Glauben, könnte das leicht zu Frustrationen führen. So in die Richtung „… na, dann kann ich es ja gleich lassen – das ist mir einfach zu anstrengend …“ oder „… wer will denn schon Spitze werden, mir reicht der Durchschnitt auch …“

Andererseits könnte man daraus auch den einen oder anderen Schluss ziehen; wie z.B.:

  • Früh zu beginnen (mit welcher Sache auch immer), erhöht die Chancen, darin wirklich gut zu werden.
  • Was können wir in der Kanzlei tun, damit Mitarbeiter „früh genug“ beginnen können? Z.B. in der Übergabe von Führungsaufgaben, um in 10 Jahren einen echten Profi an der Seite zu haben?
  • Wie können wir Mitarbeiter coachen, damit sie mehr Übungsgelegenheiten haben?
  • Wie könnte ich selbst zu mehr „Übungsgelegenheiten“, z.B. in meinem Fachgebiet bzw. meinen besonderen Fähigkeiten, kommen?

Gladwells Aussage „üben, üben, üben …“ kann ich nur unterstreichen. Meine Wahrnehmung ist, dass die echten Profis in der Steuerberatungsbranche tatsächlich mehr „üben“, sei es in Ihrem (Spezial- )Fach oder im Kanzleimanagement.

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