Als Tiroler habe ich dazu natürlicherweise eine klare Antwort auf diese Frage. Wer auf fast 1.000 m Seehöhe wohnt, für den ist das "Du" einfach normal. Und ab 1.000 m Seehöhe gibt es schlicht kein "Sie" mehr ...
Die Meinungen, ob in der Kanzlei geduzt oder gesiezt werden soll, gehen ziemlich auseinander. Die Anhänger der jeweiligen Meinung verfechten hart und entschlossen ihren Standpunkt. Meine Erfahrungen zum "Du" sind uneingeschränkt positiv und ich empfehle das "Du-Wort" immer wieder. Gleichzeitig habe ich auch Verständnis für alle, die das "Sie" im Geschäftsleben bevorzugen.
Die bevorstehende Weihnachtsfeier wäre ein gelungener Anlass für "Sie-Kanzleien" die Veränderung zur "Du-Kanzlei" zu schaffen. Tauschen Sie im Blog Ihre Meinungen aus. Wie sind Ihre "Du-Sie"-Erfahrungen?
Vom 14.-16. September 2008 fand in Zell am See der erste Honorar-Circle statt. 21 Kollegen aus Österreich und Deutschland erlebten intensive 2 1/2 Tage, die teilweise bis spät in die Nacht mit harter Arbeit und aufschlussreichen Diskussionen zum Thema Honorargestaltung gefüllt waren.
Inzwischen habe ich von einigen Teilnehmern Erfolgsberichte erhalten: "... der Circle hat sich schon am nächsten Tag gelohnt, da ich im Honorargespräch deutlich mehr erreicht habe, als ich mir das vorgestellt habe ... und der Klient zufrieden dabei war ..." oder "alleine das Selbstbewusstsein, zu meinen Honoraren zu stehen, sorgt für mehr Honorarakzeptanz ...".
Der Blog bietet eine ausgezeichnete Gelegenheit, Ihre Erfahrungen auszutauschen, über Erfolge bzw. Schwierigkeiten zu berichten oder einfach Fragen zu stellen.
Das Honorar ist ja der letztendliche Prüfstein aller Anstrengungen und ... es gelingt tatsächlich: Höhere Honorare UND zufriedenere Klienten sind Realität!
Das Kanzlei.Management.Forum "Mitarbeiterführung - Was wirklich funktioniert!" war geprägt von der Suche, die individuell und spezifisch passende Form der Mitarbeiterführung - auf Basis von allgemeinen Grundsätzen - zu finden.
"Führungskräfte arbeiten dann am Besten, wenn Sie niemanden kopieren, sondern auf ihre eigenen fundamentalen Werte und Fähigkeiten zurückgreifen!" war die Grundthese.
Auf Fähigkeiten mussten die Teilnehmer auch bei der Bewältigung des Stuibenfall-Klettersteigs zurückgreifen. Die beiden Bergführer Florian und Patrick brachten die "sportive" Gruppe sicher ans Ziel.
Vor kurzem erhielt ich von einem Steuerberaterkollegen die Frage, wie meine Meinung zu der Tatsache sei, dass in den Büros immer Ordner und Akten der Klienten auf dem Boden stehen.
Hier ein Auszug aus meiner Antwort dazu:
... Ausgangspunkt ist, dass die wenigsten Menschen Dinge, die ihnen wichtig sind, auf den Boden stellen. Nur die wenigsten Menschen würden das z.B. zu Hause machen (Ausnahmen: Kunstwerke, Stehlampen etc.).
Ein zweiter Punkt ist auch, dass es einfach einen schlechten Eindruck macht, wenn die Büros mit Ordnern vollgestellt sind. Natürlich gibt es da räumliche Beschränkungen - aber mit etwas Nachdenken und den passenden Möbeln lässt sich sehr viel machen. Und erst wenn man mal eine Kanzlei gesehen hat, in der keine Ordner am Boden stehen, erkennt man den Unterschied (- ja, solche Kanzleien gibt es tatsächlich) ...
Wie denken Sie darüber? Ärgern Sie sich auch über Ordner am Boden?
Ich freue mich auf Ihre Meinung!
Bei passablem Wetter fand am 8. August 2008 der Kanzlei-Management-Wandertag statt. 5 Steuerberaterkollegen aus Österreich und Deutschland nutzten die Gelegenheit, alle ihre offenen Fragen zum Kanzlei-Management zu klären und gegenseitige Erfahrungen auszutauschen.
Bei der Bergwanderung im Venetgebiet kam der "Hüttenfaktor" natürlich auch nicht zu kurz.
Mit hat es Freude gemacht ... und so hoffe ich, den Teilnehmern auch.
Für nächstes Jahr steht daher wieder ein Wandertag auf dem Programm. Früh genug werde ich im Newsletter darüber informieren.