Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

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Unsicherheit in der Steuerberatungsbranche?

Sechs Sicherheiten, zwei Prognosen und welche Schlüsse sich daraus ergeben

03.09.2026

Derzeit erlebe und erfahre ich, dass die Branche verunsichert über ihre Zukunft ist. Und zwar in einem Ausmaß, das bisher noch nie so vorhanden war. Dabei ist die Steuerberatung eine der sichersten Branchen. Ich kenne keine andere Branche, deren Geschäftsmodell auf einem gesetzlich definierten Abo-Modell aufbaut: Monatlich, vierteljährlich oder jährlich sind die von der Branche erbrachten Dienstleistungen gesetzlich vorgeschrieben!

Die Unsicherheit in der Branche kommt überwiegend bis ausschließlich aus der aktuellen Unvorhersehbarkeit der technologischen Entwicklungen in Bezug auf deren Ausmaß und Geschwindigkeit. In anderen Beiträgen habe ich mich bereits mit den dazugehörenden Fragestellungen auseinandergesetzt. Wie z.B. unter anderen: „Erfolgsfaktor Anpassungsfähigkeit“ und „Steuerberatung und KI“.

Sechs, so gut wie sichere, Entwicklungen in der Branche

Aus meiner Sicht gibt es sechs Felder, die sehr gut vorhersehbar – nahezu sicher – sind. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit gibt es zahlreiche weitere Entwicklungen, die gut abschätzbar sind. Meine Beobachtungen und ein umfangreicher Nachdenkprozess ergaben die folgenden sechs Sicherheiten mit Bedeutung für den Berufsstand. Aus diesen Sicherheiten können ziemlich eindeutige Schlüsse gezogen werden, wie der Kanzleierfolg auch zukünftig gelingen kann. Werden jene Themen und Bereiche, die vorhersehbar sind, professionell gemanagt, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Anpassung an die schwer vorhersehbaren Entwicklungen besser, schneller und leichter gelingt. Auch deswegen, weil die notwendigen zeitlichen Ressourcen dafür zur Verfügung stehen.

1. Steuerberatung und Rechnungswesen werden nicht einfacher

Ich habe vor über 40 Jahren in der Steuerberatung begonnen. Und noch NIE wurden die Aufgaben dort einfacher oder leichter. Jedes politische Versprechen der Vereinfachung löste sich schnell in Luft auf. Ja, es kam – besonders in Österreich – ab und zu einmal vor, dass ein Gesetz abgeschafft wurde, wie z.B. zur Erbschafts- und Schenkungssteuer oder zur Gewerbesteuer. Im gleichen Zuge wurden allerdings andere Regelungen deutlich umfangreicher und komplexer.

Fragen des Rechnungswesens werden kontinuierlicher komplizierter. Allein die Internationalisierung der Wirtschaft, auch bei den kleineren und mittleren Unternehmen, benötigt ein deutlich umfangreicheres Wissen.

Die Schlüsse, die aus dieser vorhersehbaren Entwicklung gezogen werden können, sind:

  • Fachliches Know-how wird weiterhin die absolute Basis des Berufs sein und darf niemals in Frage gestellt werden; Fachkompetenz ist nicht verhandelbar.
  • Fachliches Know-how wird noch anspruchsvoller und damit werden mehr und mehr Schwerpunkttätigkeiten notwendig sein; der Generalist wird weniger Bedeutung haben. Steuerberatung wird noch mehr zur Teamarbeit.
  • Der Einsatz der KI ist eine Notwendigkeit, um Routinearbeiten zu reduzieren. Nur so können die fachlich steigenden Herausforderungen bewältigt werden.
  • Es wird ein KI-Training genauso notwendig sein, wie es in den letzten Jahren das Training der Prozessoptimierung gewesen ist … und übrigens immer noch ist!
  • Professionelle Personalentwicklung in den Kernkompetenzen wird noch wichtiger bzw. noch entscheidender für den Kanzleierfolg, als sie es bisher schon war. Steuerberatung bleibt damit ein „People Business“.

2. Der Branchennachwuchs wird nicht mehr und Pensionierungen stehen vor der Tür

Branchenzahlen zeigen ein eindeutiges Bild: Immer weniger Menschen kommen in den Berufsstand und gleichzeitig stehen viele Mitarbeiter in den Kanzleien kurz vor der Pensionierung. Um diese absolut sichere Entwicklung zu erkennen, ist kein Studium der Statistik notwendig. Ein Blick in die öffentlich verfügbaren Zahlen zeigt das Bild erschreckend klar.

Den Kammern und Verbänden ist diese Entwicklung natürlich auch vollkommen bewusst. Es gibt einige Initiativen, den Beruf attraktiver darzustellen und Änderungen im Prüfungsverfahren sind bereits erfolgt bzw. angestoßen worden.

Welche Schlüsse bzw. Handlungsfelder ergeben sich allerdings für die einzelne Kanzlei aus dieser vorhersehbaren Entwicklung?

  • Die Attraktivität der Kanzlei am Arbeitsmarkt ist eine Erfolgsgrundlage.
  • Die Gewinnung von Mitarbeitern wurde zwar in den letzten ein bis zwei Jahre wieder etwas leichter. Sie wird trotz der eingetretenen Erleichterung weiterhin eine extrem hohe Bedeutung behalten.
  • Die Gehälter in der Branche werden (noch) stärker steigen. Das bedeutet, dass die Produktivität in ihren 4 Schichten umso mehr gefragt sein wird. Auch hier gewinnt der KI-Einsatz an Bedeutung, damit die Produktivität gehalten bzw. auch erhöht werden kann.
  • Die Führungsfähigkeiten der Inhaber, Partner und Teamleiter prägen weiterhin die Mitarbeiterzufriedenheit am stärksten. Für den Erfolg am Mitarbeitermarkt sind die Führungsfähigkeiten – neben der Professionalisierung des Recruitings – der stärkste Hebel.
  • Eine zielorientierte Führungskräfteentwicklung ist damit eine Notwendigkeit. Wer hier nachlässt bzw. zu wenig tut, wird verlässlich ins Hintertreffen gelangen. Auch hier erkennt man eindeutig: Steuerberatung ist „People Business“.

3. Nachfolgen und Übergaben werden zunehmen

Genauso sicher wie das Amen im Gebet, ist die Tatsache, dass in den kommenden Jahren noch mehr Nachfolgen und Übergaben anstehen. Die Demografie lässt sich einfach nicht austricksen. Weder bei den Steuerberatungskanzleien und auch nicht bei den Mandanten. Was bedeutet das für die einzelne Kanzlei?

  • Die früh genug geplante Nachfolge ist ein zentrales Erfolgselement. Wer sich nicht schon jetzt bereits in der Übergabephase befindet, sollte nicht nur rechtzeitig, sondern frühzeitig Wege für eine gelungene Nachfolge suchen. Derartige Nachfolgeprozesse brauchen meist deutlich länger als angenommen.
  • Es bieten sich derzeit und in den kommenden Jahren viele Gelegenheiten für Kanzleiübernahmen. Die Auswirkungen auf die Kanzleistrategie sollten in diesem Zusammenhang für die eigene Kanzlei geprüft werden.
  • All jenen Kanzleien, deren Schwerpunkt in der Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen liegt (und das sind fast alle Kanzleien), öffnet sich das unglaublich große Beratungsfeld der Unternehmensnachfolge. Das ist auch eine jener Beratungstätigkeiten, in denen der Mensch mit seinen Erfahrungen, seinem Einfühlungs- und Urteilsvermögen – neben dem Fachwissen – nicht durch technische Lösungen zu ersetzen Die Nachfolgeberatung ist, genauso wie Kanzleinachfolge, auf alle Fälle „People Business“.

4. Kanzleien werden größer und/oder spezialisierter

Seit einigen Jahren ist in der Steuerberatung ein Prozess im Gang, der bei vielen Mandanten nahezu abgeschlossen ist: Die Unternehmen werden größer oder spezialisierter. Der „kleine und mittlere“ Generalist bleibt auf der Strecke. Auch diese Entwicklung lässt sich an den Branchenzahlen bzw. durch Beobachtungen eindeutig erkennen.

  • In der Entwicklung zu größeren Kanzleien ist es eine unbedingte Notwendigkeit die Organisations- und Managementstrukturen anzupassen.
  • Eine größere Anzahl an Partnern pro Kanzlei erfordert ein kritisches Überdenken der bisherigen Partnerzusammenarbeit. Fast immer ist dabei eine Neuregelung von Aufgaben, Verantwortung, Entscheidungskompetenzen und Ergebnisverteilung die Folge.
  • Sehr schnell werden in größeren Kanzleien die Führungsspannen für Partner zu groß und die Etablierung einer zweiten Führungsebene ist notwendig.
  • Damit verstärkt sich die bereits unter 2. angesprochene Notwendigkeit einer zielorientierten Führungskräfteentwicklung für den zukünftigen Kanzleierfolg.
  • Falls sich Inhaber entscheiden, den Schritt in eine entsprechende Kanzleigröße, natürlich abhängig von der Kanzleistrategie, nicht gehen zu wollen, werden diese Kanzleien deutlich mehr Kooperationen brauchen, um ihre Mandanten umfassend betreuen zu können.
  • Die Organisation einer funktionierenden Partnerschaft, die Weiterentwicklung von Führungskräften und die Etablierung von tragfähigen Kooperationen können nicht an technologische Lösungen delegiert werden. Zur Bewältigung dieser Herausforderungen bleibt der Mensch das Maß.

5. Die technologische Entwicklung wird sich fortsetzen

Bei aller Unsicherheit über das Ausmaß und die Geschwindigkeit der technologischen Entwicklungen, ist doch eine Gewissheit in diesem Zusammenhang vorhanden: Nämlich, dass die technologischen Fortschritte nicht stehenbleiben, sondern sich fortsetzen werden. In den USA ist beim Einsatz der KI in den Steuerberatungsunternehmen aktuell allerdings ein gewisses Plateau festzustellen (AI Report for Audit and Finance 2026). Dieses Plateau ist – so meine Einschätzung –  im deutschsprachigen Raum noch nicht erreicht. Was bedeutet das?

  • Alle in der Steuerberatung tätigen Personen müssen sich mit dem großen Thema „KI“ beschäftigen. Beginnend damit, welches gemeinsame Verständnis vorhanden ist, da es ja „die KI“ nicht gibt, sondern sie in zig verschiedenen Ausprägungen, Anwendungsbereichen und Lösungen existiert.-Es braucht in der Kanzlei einen intensiven Austausch über „KI“, um Vorbehalte und Ängste aber auch Möglichkeiten und Chancen im Team zu lokalisieren.
  • Die im Jahr 2017 getroffenen Aussagen zu den 6 konzentrischen Kreise der Digitalisierung und Automatisierung in der Steuerberatung lassen sich auf die aktuelle Situation übertragen. Die dort zugrunde liegende Logik ist weiterhin gültig. Ersetzen Sie einfach „Automatisierung & Digitalisierung“ durch „KI“.
  • Personen mit technischem Knowhow, Sachverständnis und Urteilsvermögen sind unbedingt notwendig, um Richtlinien für die Nutzung all dieser technischen Möglichkeiten festzulegen. Einem KI-Agenten sollten niemals die grundsätzlichen Regelungen für den Einsatz der KI überlassen werden. Die Technik ist und bleibt Werkzeug. Über den richtigen Einsatz des Werkzeugs entscheiden Menschen.

6. Der Wunsch der Klienten nach aktiver Beratung bleibt unverändert vorhanden

Ergebnisse aus Klientenbefragungen bleiben seit Jahren – man kann fast sagen seit Jahrzehnten – konstant.  Ich bin der festen Überzeugung, dass sich die Wünsche der Klienten an den Steuerberater in den nächsten Jahren nicht signifikant ändern werden. Sie lauten in etwa so: „Lieber Steuerberater – bitte berate mich aktiver; warte nicht, bis ich mich melde; gib mir von dir aus Hinweise und Empfehlungen; kümmere dich mehr um mich; lass mich das Honorar verstehen und nenne es mir im Vorhinein, u.s.w.“

Ganz und  gar nicht neu sind daher die damit zusammenhängenden Herausforderungen der gesamten Steuerberatungsbranche:

  • Die Entwicklung von echten Beratungsfähigkeiten für die Partner, Inhaber, Teamleiter und dafür verantwortlichen Mitarbeiter.
  • Die dauernde Herausforderung, für Klienten wertvolle Gespräche sicherzustellen. Unabhängig davon, ob das Gespräch persönlich, am Telefon oder als Web-Meeting durchgeführt wird. Die KI kann in der Vorbereitung dabei natürlich kräftig unterstützen. Für absehbare Zeit ist es auszuschließen, dass Klienten mit Chat-Bots über ihre steuerlich relevanten Themen sprechen möchten.
  • Klienten möchten die Ergebnisse früher als bisher erhalten. „Früher Dran! Näher Dran“ ist eine konstante Herausforderung für die nächsten Jahre. Die Technologie kann ungemein hilfreich sein und der Steuerberatungsbranche die Beratung zurückbringen.
  • Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, dass bereits vorhandenes – und meist implizites – Beratungswissen weitergegeben wird. Fachwissen ist dabei nur ein Teil. Gesprächsführung, das Verstehen der Klienten, sich selbst verständlich machen können und viele weitere Kommunikationsfähigkeiten gemeinsam mit dem Wissen um die spezifische Klientensituation sind die anderen wichtigen Teile dieses Beratungswissens. Die Technik mag in der Dokumentation von Beratungswissen helfen, die tatsächliche Realisierung dieser Aufgabe erfolgt von Mensch zu Mensch.

Zwei persönliche Prognosen

Bereits in anderen Beiträgen habe ich dargestellt, dass ich nicht gerne Prognosen mache und lieber auf die Gegenwart blicke, um zu erkennen, wie die aktuelle Situation ist. Aus den hier vorgestellten sechs Sicherheiten lassen sich für mich allerdings zwei persönliche Prognosen ableiten.

1. Steuerberatung ist und bleibt „People Business“ und hat zur Folge, dass der Mensch sogar noch wertvoller wird

Aus meiner Perspektive ist aus den sechs Sicherheiten ableitbar, dass Steuerberatung People Business bleibt. Aus der Inhaber- bzw. Partnerperspektive, aus der Führungsperspektive, aus der Teamperspektive aber natürlich auch aus der Klientenperspektive.

  • Die Lösungen für die echten Herausforderungen des Berufsstandes liegen bei den handelnden Personen in den Kanzleien.
  • Was KI – egal welche Art von KI gemeint ist – nicht können wird, wird weiterhin den Unterschied ausmachen: Urteilsvermögen und Einfühlungsvermögen. Wahrnehmen, was zwischen den Zeilen kommuniziert wird. Der Wortstamm von Intelligenz ist „inter legere“. Vereinfacht bedeutet das „zwischen [etwas] lesen“. KI scheitert konstruktionsbedingt bereits an der Semantik, da KI die Bedeutung der Wörter nicht versteht. Was „zwischen den Zeilen“ gemeint ist, kann die KI nicht erfassen. Insofern ist mir der Begriff „maschinelles Lernen“ lieber, da dadurch die dahinterstehende Logik besser ausgedrückt wird,
  • Bestimmte (berufs-)ethische , kreative und sinngebende Wertvorstellungen des Menschen sind alleine ihm selbst vorbehalten. Denken Sie an Vertrauen, Sympathie, Empathie, Würde, Herzlichkeit, Humor u.v.m.
  • Überprüfen Sie bei sich selbst, wem vertrauen Sie, wenn es wirklich darauf ankommt. Dem – fachkundigen – Menschen? Einem Bot? Einem Menschen mit Unterstützung der Maschine! Technik, richtig eingesetzt, erhöht den Wert des Beraters.
  • Überprüfen Sie, von wem Sie bedient werden möchten? Bei zum Teil sinnlosen Routinedienstleistungen wahrscheinlich gerne von einem gut funktionierenden Bot? Und sonst?
  • In einer Zeit, in der man auf fast nichts mehr vertrauen kann, wird das Echte wieder an Wert gewinnen. Vertrauen wird die Leitwährung des Steuerberaters. Zwischen Partnern, in der Mitarbeiterführung und der Klientenbetreuung.
  • Umso austauschbarer die Basisdienstleistungen werden, desto wichtiger werden jene Eigenschaften, die den Unterschied ausmachen. People!

2. Die Steuerberatung wird weiterhin wirtschaftlich attraktiv bleiben

Vorsicht, Skepsis, Risikovermeidung und weitere ähnliche Eigenschaften sind Teil der DNA des Berufs des Steuerberaters. Gut so, denn das ist für weite Teile der Klientenbetreuung auch eine Notwendigkeit. Diese eher zurückhaltende Sichtweise erzeugt bei vielen Kollegen eine Unsicherheit über die finanzielle Entwicklung der Branche. Werden weiterhin die gleichen Gewinne möglich sein? Wie weit fallen die Kanzleiwerte? Ich wage die Prognose, dass Steuerberatung weiterhin wirtschaftlich attraktiv bleiben wird.

  • Eine Einschränkung zu dieser Prognose habe ich bereits im Beitrag „Gibt es ein Ende der Steuerberatung?“ im Jahr 2018 gemacht. Nämlich, dass die kleineren generalistisch arbeitenden Kanzleien an Attraktivität verlieren werden. Diese Einschränkung gilt auch für größere Partnerschaften, wenn die Partner wie kleinere generalistische Kanzleien arbeiten.
  • Für mittlere und größere Kanzleien, die sich gut organisieren, sehe ich keine wirtschaftlichen Einbußen in den nächsten Jahren. Eher sehe ich bei meinen Kunden überwiegend das Gegenteil, dass nämlich die Ergebnisse steigen. Die Etablierung von zweiten Führungsebenen macht einen deutlich höheren Leverageeffekt der Partner möglich.
  • Das Geschäftsmodell an und für sich, wird sich nicht ändern. Von leeren Kassen im Staat, mit all seinen Folgen, werden wir ausgehen können bzw. müssen. Beratungsfelder – wie u.a. oben genannt „Nachfolge“ – sind noch zuhauf vorhanden. Die Ära der Berater ist angebrochen.
  • Last but not least: Die Tatsache, dass Investoren in den Steuerberatungsmarkt drängen, lässt schließen, dass dort Gewinne zu holen sind!

Resümee

Unzweifelhaft stehen weiterhin große Veränderungen in der Branche an. Wie eingangs erwähnt sogar in einem noch nicht dagewesenen Ausmaß. Gleichzeitig bleiben viele Bereiche der Branche ziemlich konstant. Ein hilfreicher Merksatz zum Management von Veränderungen stammt von Fredmund Malik, den ich sehr schätze: Changemanagement ist Management. Nur eben professioneller und präziser. Durch gelungene Kommunikation innerhalb des Führungsteams, mit dem Kanzleiteam und innerhalb des Teams können die unvorhergesehenen Entwicklungen besser bewältigt werden. Besonders wenn das Management des Bekannten professionell erledigt wird.

Solange in unserer Gesellschaft nicht dystopische Entwicklungen eintreten, wie z.B., dass nur noch Chatbots mit Chatbots kommunizieren und damit der Mensch sich selbst abgeschafft hat, wird der Mensch in Kombination mit der Anwendung der Technik den wesentlichen Unterschied in der Steuerberatung ausmachen. Wir alle haben das in unseren Händen!

2 Kommentare

Annika Borgwardt 07.09.2026 / 07:33 Uhr

Super Input am Montag Morgen! Ich finde es gut, dass Du hier die Chancen hervorhebt. Wenn wir eines in unserer Branchen gelernt haben, dann mit Veränderungen umzugehen. Also packen wir es an :-)

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Stefan Lami 07.09.2026 / 19:10 Uhr

Liebe Annika,
vielen Dank für dein schönes Feedback. Das freut mich.
Ja, packen wir es an ...
Liebe Grüße
Stefan

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