Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

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Puls 2016 - Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

22.04.2016

Fast die Hälfte der teilnehmenden Steuerberater erlebt täglich Freude bei der Arbeit. Gut so, schön so! Gratulation an jene Kollegen, die es schaffen, sich jeden Tag sehr gut zu fühlen.

Allerdings – die andere Hälfte sieht das eigene Arbeitsleben in Bezug auf die Freude nicht so positiv. Und das ist schade, denn Freude am Tun ermöglicht ausgezeichnete Resultate. Fehlende Ziele? Die falschen Menschen? Sehen Sie dazu den Beitrag Freude an der Arbeit und lesen Sie den Beitrag Nicht nur Profession sondern auch Passion

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Puls 2015 - Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

13.01.2016

Die letzte Puls Abfrage im Jahr 2015 widmete sich dem Thema der Automatisierung im Rechnungswesen. Die technologische Revolution kommt in vielen Kanzleien nur sehr langsam voran. Fest steht, dass Kanzleien, die die neuesten Technologien zur Automatisierung nützen, deutlich mehr Zeit für hochwertige Beratung Ihrer Klienten haben werden. Ich gratuliere allen Kanzleien, die derzeit bereits bei über 70 % Automatisierungsanteil liegen.

Sehen Sie dazu auch den stefan.in.motion-Beitrag Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs

 

4 Kommentare

Heike Kriegel 11.02.2016 / 13:14 Uhr

Lieber Stefan,
obwohl ich keinesfalls der " Techniker" bin, lege ich sehr viel Wert
auf Technik und Automatisierung in meiner Kanzlei. Mein jetziger Stand ist 78,2%.
Wir lesen über 90% der Kassendaten und über 80% aller Bankdaten ein. Wir haben ein elktronisches Unternehmerportal für unsere Madanten, welches über 35% (leider immer noch zu wenig )
aktiv nutzen. Unsere Mandanten stammen aus dem Heilberufebereich und sind nicht technikbesessen. Sie sind froh darüber, dass die so zeitaufwendige Buchführung in Ihrem Sinne durch Technik verkürzt und vereinfacht wird. Dadurch bleibt auch mehr Zeit für Beratung.
Herzliche Grüße von Heike

1

Stefan Lami 11.02.2016 / 16:20 Uhr

Liebe Heike!

Gratulation, Du bist auf dem richtigen Weg ... und der Branche ein Stückchen voraus. Die Nutzung von Mandanten-Portalen ist meiner Meinung nur eine Frage der Zeit. Portale werden sich durchsetzen.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!
Stefan

2

Lukas 17.02.2016 / 22:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Lami,
als gerademal Steuerfachangestellter würde ich gerne Erfahrung mit der Automatisierung schildern. Meine Erfahrung zum Thema Automatisierung ist bisher eher negativ. In meiner letzten Kanzlei wurden viele Buchhaltung schnell automatisiert. Als wir Angestellten gemerkt haben, dass wir jetzt schneller mit der Bearbeitung fertig waren, mussten wir uns nicht mehr so beeilen und somit blieb die gewünschte Zeitersparnis von unserem Chef wohl aus. Als wurden kurzer Hand die Stundensätze soweit erhöht, dass es für uns irgendwann mehr Zeitdruck gab als vorher und wirplötzlich nur "negative Deckungsbeiträge" erzeugten. In meiner neuen Kanzlei steht das Thema Digitalisierung wieder vor der Tür. Meine Frage ist jetzt, wird die Automatisierung von den Steuerberatern nur benutzt um Personalkosten zu senken? Bisher wurden mir nicht besonders viele Alternativen zu meiner wegrationalisierten Arbeit geliefert.

3

Stefan Lami 18.02.2016 / 19:27 Uhr

Lieber Lukas!

Vielen Dank für die Gedanken zur Automatisierung. Meine Empfehlung an Kanzleien ist, die frei werdende Zeit in die Qualität der Buchhaltung zu investieren, um abschlussreife Monatsbuchhaltungen zu erhalten; also den Abschluss so gut wie fertig zu haben. Außerdem bietet sich die Ausdehnung des Leistungsangebots an - Zahlungsverkehr, Mahnwesen. Und natürlich die intensivere Beratung der Klienten; Gespräche über die Unternehmenssituation, Steuervorschau, etc.

All diese Elemente sollten im Vordergund stehen. Allerdings auch - und das ist natürlich im unternehmerischen Sinn, dass sich die Ergebnisse aus der Buchhaltung für die Kanzlei verbessern.

Die angesprochenene Elemente bedeuten eine Weiterentwicklung der Fähigkeiten des Mitarbeiters. Ich denke, dass das ein zentrales Anliegen jeder Kanzlei sein sollte. Nur so lässt sich ein Mehrwert für den Klienten schaffen.

Herzliche Grüße
Stefan Lami

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Beim Steuerberatertag 2015 in Wien erhielt ich im Rahmen meines Vortrags "Mit Service mehr verdienen" die folgenden Antworten der teilnehmenden Steuerberater. Eine Selbsteinschätzung, wie es in diesem Fall geschah, ist immer etwas kritischer zu betrachen als das Fremdbild. Aus dieser Perspektive ist in Sachen Service noch eine ganze Menge Luft nach oben in der Steuerberatungsbranche.

Vergleichen Sie dazu auch das Ergebnis von Puls 2013 - Servicewüste Steuerberatung? oder lesen Sie die Textbeitrag Servicewüste Steuerberatung? oder Service heißt dienen.

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

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Aus brand eins, Juli 2015, Themenschwerpunkt Maschinen - Seite 110:

"Am 27. Januar 2014 bekamm Google Besuch von zwei Wirtschaftswissenschaftlern vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee. Sie waren vom Chefökonomen des Unternehmens in die Google-Zentrale wegen einer Beoabachtung eingeladen worden, die die beiden bekannt gemacht hat: Produktivitätsgewinne und Durchschnittseinkommen - die im 20. Jahrhundert noch parallel wuchsen - haben sich seit etwa 15 Jahren entkoppelt. Die Durchschnittseinkommen stagnieren oder sinken, während Produktivität und Wertschöpfung steigen.

Brynjolfsson sagte seinen Zuörern auf dem Google-Campus Sätze, die man eher bei einem Attac-Seminar als in der Zentrale des mächtigsten Internetkonzerns der Welt erwarten würde: "Die Wirtschaftswissenschaften haben ein schmutziges kleines Geheimnis. Zwar können Innovationen den wirtschaftlichen Kuchen vergrößern. Aber es gibt kein ökonomisches Gesetz, das garantiert, dass von den Entwicklungen alle Menschen profitieren. Es ist sehr gut möglich, dass es auch Verlierer geben wird, und diese Gruppe könnte sehr groß sein. Vielleicht werden 50 % oder mehr nichts vom technischen Fortschritt haben. Die Daten aus den vergangenen 10, 15 Jahren lassen das vermuten. Der zu verteilende Kuchen ist zwar größer geworden, aber den Nutzen hat eine kleine Gruppe."

Zum Beispiel qualifizierte Google-Angestellte. Als Beispiel für Verlierer der Entwicklung nennt Brynjolfsson Steuerberater. Für Routinefälle gibt es Software, daher ist die Zahl der Steuerberater in den vergangenen Jahren in den USA deutlich gesunken." (Hervorhebung und Ende des Zitats).

Über meine Einschätzung, dass die Branche in einer strategischen Krise ist, habe ich bereits gesprochen. Noch ist allerdings Zeit zu handeln. D.h., es ist notwendig, Technologie als Erfolgstreiber im Basisgeschäfts sehr, sehr ernst zu nehmen, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, um über nicht technologiegetriebene Beratung das Kerngeschäft zu erhalten.

Produktivitätsinitiativen können nicht mehr aufgeschoben werden.

Ihre Meinung?

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Die erste Pulsabfrage des Jahres widmete sich einem absolut WERTvollem Thema. Herzliche Gratulation an jene 33,5%, die über ein schriftlich formuliertes Kanzleileitbild verfügen und dieses Kanzleileitbild in weiten Teilen in der Kanzlei auch aktiv gelebt wird. Ist Ihr Kanzleileitbild auch Ihren Mitarbeitern bekannt? Insgesamt haben über 50% aller Teilnehmenden ein Kanzleileitbild schrifltich formuliert!

Sollten Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie mir .

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