Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

Werbeagentur Linz

Eine Form des Coaching, das die aktuellsten Ergebnisse der Hirnforschung mit der Liebe zu den Tiroler Bergen verbindet

Die Neuropsychologie zeigt, dass körperliches Bewegtsein viel mit unserer inneren Bewegung, also mit den Rhythmen unseres Gehirns zu tun hat. Das Gehirn ist einerseits ein Taktgeber für unseren Körper, umgekehrt kann auch das Gehirn durch bestimmte körperliche Aktivitäten beeinflusst oder „getaktet“ werden. Schon an den einfachsten Fortbewegungsarten lässt sich das nachvollziehen. Unterschiedliche Gehgeschwindigkeiten lassen sich mit spezifischen Wirkungen auf Denken und Fühlen korrelieren. Was fällt Ihnen dazu ein, wenn Sie z.B. an folgende Gangarten denken: Wandern, Bummeln, Flanieren, Schreiten, Stolpern, Marschieren, Laufen, Tanzen, Eilen … Schnell wird klar: Jede Gangart hat ihren eigenen Denkstil. Und demnächst gibt es vielleicht sogar eine Diagnostik der Bewegung: Zeig mir, wie du gehst, und ich sage dir, wie deine psychische Verfassung ist.

In Bewegung geraten

Haben Sie auch schon einmal gedacht: „Irgendwie komme ich nicht weiter."  Es ist, als ob sich meine Gedanken im Kreis drehen würden. Ich fühle mich, als ob ich mich verrannt hätte.  Jeder Schritt, den ich mache, ist mühsam.

All diese Sätze sagen etwas über eine Bewegung aus, nicht aber eine körperliche, sondern sie beschreiben, wie bewegt oder eben nicht beweglich sich unsere Gedankenwelt anfühlt.

Warum Bewegung das Denken fördert

Wer neue Dinge erforschen will oder Erfahrungen sammeln will, wird das in den seltensten Fällen vom Schreibtischstuhl aus machen können. Erforschung und Erfahrung sind immer mit Bewegung in der realen Welt verbunden. „Ich komme nicht weiter“ sagen wir z.B., wenn uns partout keine Lösung zu einem Problem einfallen will. Gequält stehen wir auf, gehen im Raum hin und her, den Blick stur auf den Boden gerichtet – und nichts will uns einfallen. Es scheint, als bräuchten wir, um das Denken neu zu „takten“ und ihm auf die Sprünge zu helfen, einen Rhythmus. Es ist, als müssten unsere Nervenzellen im Gehirn gewissermaßen in Schwung, ins Schwingen gebracht werden. Die neueste These der Neurowissenschaften besagt, dass der Rhythmus der Bewegung den Rhythmus unseres Denkens stabilisiert und uns so zu einer intensiveren Denkleistung anregt.

Was sagt die Wissenschaft?

Tatsächlich sprechen Hirnforscher seit den 1980er Jahren von einem „dynamical brain“, einem dynamischen Gehirn. Diese Bezeichnung verdankt sich der Erkenntnis, dass unsere Nervenzellen ihre elektrischen Impulse in einem auffälligen Gleichtakt erzeugen und dass dieser Gleichtakt, der Wahrnehmung, Erinnerung und Denken überhaupt erst ermöglicht, durch den Rhythmus z.B. des Gehens stimuliert und verstärkt wird.

Wer sich bewegt, tut also nicht nur etwas für die körperliche Gesundheit, auch sein Denken profitiert davon. Der Rhythmus der Bewegung stabilisiert auch den Rhythmus des Gehirns und verbessert somit die Denkleistung. Immer öfter werden deshalb Sportarten wie Joggen, Walken oder Tanzen auch psychotherapeutisch genutzt. Warum sollten also nicht auch schwierige Probleme, mit denen sich Steuerberater abmühen, mit einem gut „getakteten“ Gehirn gelöst werden können, frage ich mich.

Neue Wege entdecken

Indem wir gehen, sammeln wir nicht nur unser Denkmaterial und häufen einen Vorrat an Wissen an, sondern der Gehrhythmus hilft auch, es besser zu speichern. Durch den gleichmäßigen Rhythmus des Gehens kommen wir gedanklich in einen Fluss. Dieser gleichmäßige Fluss ist besonders gut geeignet, uns in die Lage zu versetzen, divergent zu denken. Gedanken, die durch einen zu starken Fokus vorher abgeblockt wurden, werden zugelassen, weil unsere Fähigkeit, Störreize auszublenden, durch den Rhythmus des Gehens abgeschwächt ist. Auf diese Weise entstehen im Kopf Gedankenkombinationen, die sonst vielleicht nicht entstehen würden. Wir finden Lösungen, an die wir vorher gar nie gedacht haben.

Eine besondere Form des Coaching

All diese wissenschaftlichen Erkenntnisse und meine Liebe zur Tiroler Bergwelt bringe ich in einer besonderen Form des Coaching zusammen.


... im Sommer, Frühling und im Herbst

Wenn auch Sie das Gefühl haben, nicht vorwärtszukommen, oder sich fragen „Wo stehe ich jetzt und wo will ich in Zukunft hin?“, biete ich Ihnen mit dieser besonderen Form des Coaching im wahrsten Sinne des Wortes einen spannenden Gedankengang in der Bergwelt Tirols an.

Wir unternehmen keine kräfteraubenden Wanderungen. Ein Schritt wird nach dem anderen gesetzt. Es müssen nicht, wie sonst oft im Leben, mehrere Dinge gleichzeitig geleistet werden. Es zählt nur das entspannte Gehen mit dem Ziel, den eigenen Rhythmus zu finden und nicht sich dem Tempo der äußeren Herausforderungen unreflektiert anzupassen. Das Gehen, so zeigen meine bisherigen Erfahrungen, provoziert erstaunlicherweise so unterschiedliche Wirkungen wie Ausgeglichenheit und Belebung. Man könnte sagen, es zentriert den Menschen, es bringt ihn in die als angenehm empfundene Mitte zwischen den extremen Zuständen des Stillstandes und der aufgeregten Hektik.

… und im Winter

Im Winter liegt bei uns in Tirol Schnee und das Wandern ist ein bescheidenes, kleines Vergnügen. Das noch größere Vergnügen ist aber das Skifahren. In dieser Jahreszeit biete ich Skitage an. Wieder wird während der Liftfahrt oder während der Fahrt in der Gondel gedanklich etwas in Bewegung gebracht, das sich während einer Abfahrt im Pulverschnee oder auf einer Buckelpiste seine Bahnen brechen muss. Eine Spur in den frischen Pulverschnee zu ziehen, kann dann auch die Bedeutung von frischen Spuren für den Kanzleialltag formen. Eine Bergfahrt wird so nicht nur körperlich zu einem angenehmen Aufstieg. So manches Problem, das im Tal noch schwer wog, verwandelte sich mit zunehmender Nähe zum Gipfel zu einem wahren Feuerwerk an Lösungen.

Ich freue mich schon auf die Bewegung und das finden neuer Wege mit und in Ihnen! Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie mit Bewegung schneller Bewegung in Ihre Kanzlei bekommen. 

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