Fast ein Viertel der teilnehmenden Kollegen sieht, dass bereits jetzt 95 % aller monatlichen deklaratorischen Tätigkeiten des Steuerberaters automatisierbar sind. Ein weiteres knappes Viertel sieht dies in den nächsten 2 Jahren. Die restliche Hälfte sieht die Dimension der Automatisierung erst nach 2 Jahren und ein kleiner Teil der Kollegen denkt, dass niemals 95 % der deklaratorischen Tätigkeiten automatisierbar sein werden.

In Anbetracht der sich derzeit abspielenden Entwicklungen, gar nicht daran denkend, dass sich auf regulatorischer Seite in den nächsten Jahren einiges tun kann, nimmt die Automatisierung gerade richtig Fahrt auf. Und wie jede technologische Entwicklung ist eine exponentielle Entwicklung absehbar.

Technisch sind bereits jetzt so gut wie alle deklaratorischen Tätigkeiten digitalisier- und automatisierbar. Lediglich die Akzeptanz bei den Inhabern, Partnern, Mitarbeitern und Klienten hindert eine derartige Arbeitsweise ... und die eine oder andere "Kinderkrankheit" in der Softwarelösung. So meine Einschätzung.

Meine Beobachtung ist, dass es natürlich die technologischen Herausforderungen zu lösen gilt, was allerdings der leichtere Teil ist. Die echte Herausforderung ist die Änderung des "Mindsets" aller Beteiligten zu Veränderungen. Daher ist die digitale Transformation um vieles mehr eine Frage der Unternehmenskultur als eine technologische Angelegenheit.

Jeder Kulturwandel erfordert deutlich mehr Kommunikation. Und zwar wirksame Kommunikation. Innerhalb des Führungsteams, mit Mitarbeitern und Klienten. Das Kanzlei.Management.Forum [Kommunikation] widmet sich genau jenen Herausforderungen. Wenn es einen Erfolgsfaktor für das Überleben, ja tatsächlich Überleben, der digitalen Transformation gibt, dann ist es professionelle Kommunikation für die Bewältigung des Kulturwandels.

 

 

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