Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

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Wenn ein Thema derzeit die Steuerberatungsbranche beherrscht, dann ist es "Digitalisierung". Daher ist es nicht überraschend, dass die letzte Puls 2017-Abfrage so großes Interesse geweckt hat. Vielen herzlichen Dank für Ihre Antworten!

Das Ergebnis ist nicht ganz überraschend. Trotz all der Anstrengungen gegenüber den Klienten leidet das eigene Kanzlei-Rechnungswesen. Gratulation an alle Kollegen, die ihre Ausgangsrechnungen ausschließlich oder überwiegend elektronisch versenden. Das ist "practice what you preach".

Es geht im Kern ja nicht um die Steuerberater-Rechnung, sondern um die Tatsache, dass man mit dem Klienten spricht bzw. ihn dabei unterstützt, wie er alle Eingangsrechnungen elektronisch erhalten - und bearbeiten - kann. Damit beginnt nämlich die Digitalisierung des Rechnungswesens.

Das vollautomatisierte eigene Kanzlei-Rechnungswesen ist der erste von 6 konzentrischen Kreisen.

6 konzentrische Kreise der Digitalisierung und Automatisierung in der Steuerberatung

Sehen Sie dazu: Delegation und Digitalisierung

Lesen Sie auch: Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung

 

1 Kommentar

Aschauer Johann 23.10.2017 / 21:45 Uhr

Wir versenden elektronisch; anfangs gab es mehrere Faelle, die die Honorarnoten nicht aufgemacht hatten. Die Zahlungen erfolgen immer noch mangelhaft, weil nicht die Zahlungsevidenz mit Evidenznummer erfolgt, als Voraussetzung fuer digitale Belegverarbeitung, obwohl wir mittlerweile einen screenshot der HN beilegen, wie die Zahlung erfolgen soll. Das Groesste: Unter Verwendungszweck wird eingetragen: ZahlungsevidenzNr, sodass erst recht wieder 6 clicks zum Verbuchen erforderlich ist. Frei nach dem Grundsatz: die Hoffnung stirbt zuletzt, wird es langsam besser verbunden mit meiner Erfahrung zur digitalen Belegverarbeitung.

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Puls 2017 - Wenn Sie einen Faktor des Kanzlei-Managements, der maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Kanzlei bestimmt, ändern könnten, welcher wäre das?

Wenn Sie einen Faktor des Kanzlei-Managements, der maßgeblich die Wettbewerbsfähigkeit Ihrer Kanzlei bestimmt, ändern könnten, welcher wäre das?

26.07.2017

Sie haben die aus Ihrer Sicht wichtigsten Erfolgsfaktoren des Kanzlei-Managements genannt. Vielen Dank für Ihr Engagement.

Nicht überraschend, das Thema "Mitarbeiter" steht an erster Stelle. Die Mitarbeitergewinnung, -führung und -ausbildung können laut der Puls-Umfrage maßgeblich zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Die insgesamt 65 Antworten können in 8 Kategorien als Erfolgsfaktoren für Kanzleien und Kanzleistrategien zusammengefasst werden. Die Reihenfolge ihrer Bedeutung sehen Sie unten und die Sammlung aller Antworten können Sie bequem downloaden.

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Puls 2017 - Wie beurteilen Sie Digitalisierung/Automatisierung in Bezug auf Ihren zukünftigen Kanzleierfolg?

Wie beurteilen Sie Digitalisierung/Automatisierung in Bezug auf Ihren zukünftigen Kanzleierfolg?

03.05.2017

Für 90 % der teilnehmenden Steuerberater (190) ist die Digitalisierung und Automatisierung mindestens dringend und wichtig! 20 % beurteilen sie sogar als überlebenswichtig! 

Steht die Branche vor dem Abgrund? Nein, ganz und gar nicht! Allerdings schon ein bisschen. Warum?

Mehr dazu im Beitrag Steuerberatung vor dem Abgrund?

 

Weitere Beiträge zum Thema:

"Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs""Ist Ihre Kanzlei fit für die Zukunft?" und "Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung".

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Ergebnis?

2 Kommentare

Beranek Roland 18.05.2017 / 08:32 Uhr

In diesem Zusammenhang lieber Stefan kann ich Dich immer wieder nur zitieren - wesentlich für die Digitalisierung und Automatisierung ist die IT Kompetenz - für Mitarbeiter UND Steuerberater. Das beweist auch eine Studie der FH OÖ eindrucksvoll! Toll wie Du das in Deinen äußerst empfehlenswerten Seminaren immer wieder professionell vermittelst! Viel Erfolg allen WT´s und Dir Stefan! Viele Grüße aus Steyr, Roland

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Stefan Lami 18.05.2017 / 22:49 Uhr

Lieber Roland!

Danke für "die Blumen".

Steuern & IT & Kommunikation gemeinsam - das ist die Zukunftskompetenz für die deklaratorische Steuerberatung ...

Liebe Grüße nach Steyr
Stefan

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Puls 2017 - Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Kanzlei im Jahr 2016?

Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung Ihrer Kanzlei im Jahr 2016?

20.02.2017

Die erste Puls-Abfrage 2017 widmete ich einem zentralen Themenbereich – der Kanzleientwicklung.
Ich gratuliere allen, die „äußerst zufrieden“ bzw. „zufrieden“ mit der Kanzleientwicklung im Jahr 2016 sind.

Der Vergleich mit den Jahren 2014 und 2010 ergibt keine signifikanten Veränderungen in der Einschätzung. Eine leicht positive Tendenz ist zu erkennen. Allerdings ist rund ein Viertel der der Befragten unzufrieden.

Eine positive Kanzleientwicklung und die damit zusammenhängende Zufriedenheit sind kein Zufallsprodukt, sondern das Resultat eines aktiven Prozesses. Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, bin ich gerne für Sie da. Informationen zu meinen kommenden Veranstaltungen und Seminaren erhalten Sie hier>>>.

Wie ist Ihre persönliche Einschätzung? Überrascht Sie das Ergebnis?

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Puls 2016 - Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?

Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?

16.11.2016

Ich habe im Rahmen der Puls-Abfrage 2016 gefragt, welche Veränderung Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen würde. Aus 127 Antworten haben sich unter anderem Schwerpunkte aus den Bereichen Mitarbeiter, Zeit, Arbeitsweisen, Strategie und weiterer Themengebiete herauskristallisiert. Nicht ganz überraschend nimmt das Thema "Mitarbeiter" einen zentralen Platz in den Steuerberatungskanzleien ein.

Die Darstellung in der Form einer Wortwolke zeigt, welche Themenbereiche genannt wurden, auf die Frage "Welche eine entscheidende Änderung in Ihrer Kanzlei würde Ihre persönliche Zufriedenheit am stärksten erhöhen?". Eine Sammlung der Antworten können Sie bequem downloaden und erhalten somit einen Einblick in die Branche.

Sehen Sie dazu auch die Puls-Abfrage Puls 2015 - Wie zufrieden waren Sie 2014?

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Über Produktivität habe ich bereist mehrfach berichtet. Lesen Sie dazu "Nicht 10 % sondern 10 mal produktiver" und die dortigen weiterführenden Links.

Zur Vorbereitung von Mitarbeiter-Workshops zu diesem Thema kam ein Fragebogen zum Einsatz, in dem nach den größten Produktivitätskillern gefragt wurde. Die sich aus rund 450 Antworten ergebende Wortwolke spricht für sich. Produktivät im Sinne des oben genannten Beitrags sollte in der täglichen Aufmerksamkeit aller in der Kanzlei stehen. Sie ist die Voraussetzung für Kanzleientwicklung. Sie kann jeden Tag ein weiteres Stückchen verbessert werden und hat kein Limit.

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Puls 2016 - Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?

Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?

21.06.2016

Mehr als die Hälfte der Kollegen, die an der letzten Puls 2016-Abfrage teilnahmen, sehen Kanzleii-Controlling als einen umfangreichen Prozess. Unzweifelhaft hängt die Notwendigkeit einer umfasenden Steuerung der Kanzlei mit der Größe der Kanzlei zusammen.

In einer kleinen Kanzlei werden ein paar wenige Kennzahlen als Grundlage der Kanzleisteuerung ausreichen. Es wird kein ausgeklügeltes Kennzahlensystem brauchen. Trotzdem bleibt die Frage - auch für kleine Kanzleien - offen, welche Kennzahlen man im Auge behalten sollte. Und genau eben diese zu steuern.

Unterschieden werden kann einerseits zwischen vergangenheitsorientierten Kennzahlen, die relativ leicht zu ermitteln sind, meist aus der GuV-Rechnung und/oder der Leistungserfassung kommen, und andererseits den zukunftsorientierten Kennzahlen, die den zukünftigen Erfolg abbilden. Diese Key Performance Indicators (KPI) beziehen sehr viel mehr die Sichtweise der Klienten ein. Z.B. deren Zufriedenheit, die Termintreue, die Erledigungsgeschwindigkeit etc. Diese Parameter sind deutlich schwieiger zu ermitteln. Allerdings wird durch deren Beachtung und Beobachtung der Fokus auf die Klienten gelegt. Und das ist aus meiner Sicht entscheidend. Denn genau hier sollte die Steuerung, das Eingreifen in die Abläufe, beginnen.

Beim Kanzlei.Management.Forum|16 [Kanzlei-Controlling] werden jene Methoden und Wege im Mittelpunkt stehen, wie effektiv die richtigen Zahlen ermittelt und die passenden Maßnahmen ergriffen werden können.

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In der Blitzabfrage zur Zukunftsfähigkeit der Kanzlei im Zusammenhang mit dem Beitrag Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung haben über 40 Kollegen mitgemacht. Die deutliche Mehrheit denkt, dass ihre Kanzlei gut aufgestellt und gerüstet für die Zukunft ist. Als Begründung dafür wurde überwiegend genannt, dass sich die Kanzlei bereits mit den Themen "Automatisierung und Digitalisierung" beschäftigt. Nur eine Minderheit begründete ihre Einschätzung mit "wir arbeiten bereits umfassend digitalisiert".

Als Ursachen für unzureichende Zukunfts-Fitness werden Seniorpartner/Inhaber und Mitarbeiterstrukturen genannt.

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Puls 2016 - Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

22.04.2016

Fast die Hälfte der teilnehmenden Steuerberater erlebt täglich Freude bei der Arbeit. Gut so, schön so! Gratulation an jene Kollegen, die es schaffen, sich jeden Tag sehr gut zu fühlen.

Allerdings – die andere Hälfte sieht das eigene Arbeitsleben in Bezug auf die Freude nicht so positiv. Und das ist schade, denn Freude am Tun ermöglicht ausgezeichnete Resultate. Fehlende Ziele? Die falschen Menschen? Sehen Sie dazu den Beitrag Freude an der Arbeit und lesen Sie den Beitrag Nicht nur Profession sondern auch Passion

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Puls 2015 - Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

13.01.2016

Die letzte Puls Abfrage im Jahr 2015 widmete sich dem Thema der Automatisierung im Rechnungswesen. Die technologische Revolution kommt in vielen Kanzleien nur sehr langsam voran. Fest steht, dass Kanzleien, die die neuesten Technologien zur Automatisierung nützen, deutlich mehr Zeit für hochwertige Beratung Ihrer Klienten haben werden. Ich gratuliere allen Kanzleien, die derzeit bereits bei über 70 % Automatisierungsanteil liegen.

Sehen Sie dazu auch den stefan.in.motion-Beitrag Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs

 

4 Kommentare

Heike Kriegel 11.02.2016 / 13:14 Uhr

Lieber Stefan,
obwohl ich keinesfalls der " Techniker" bin, lege ich sehr viel Wert
auf Technik und Automatisierung in meiner Kanzlei. Mein jetziger Stand ist 78,2%.
Wir lesen über 90% der Kassendaten und über 80% aller Bankdaten ein. Wir haben ein elktronisches Unternehmerportal für unsere Madanten, welches über 35% (leider immer noch zu wenig )
aktiv nutzen. Unsere Mandanten stammen aus dem Heilberufebereich und sind nicht technikbesessen. Sie sind froh darüber, dass die so zeitaufwendige Buchführung in Ihrem Sinne durch Technik verkürzt und vereinfacht wird. Dadurch bleibt auch mehr Zeit für Beratung.
Herzliche Grüße von Heike

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Stefan Lami 11.02.2016 / 16:20 Uhr

Liebe Heike!

Gratulation, Du bist auf dem richtigen Weg ... und der Branche ein Stückchen voraus. Die Nutzung von Mandanten-Portalen ist meiner Meinung nur eine Frage der Zeit. Portale werden sich durchsetzen.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!
Stefan

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Lukas 17.02.2016 / 22:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Lami,
als gerademal Steuerfachangestellter würde ich gerne Erfahrung mit der Automatisierung schildern. Meine Erfahrung zum Thema Automatisierung ist bisher eher negativ. In meiner letzten Kanzlei wurden viele Buchhaltung schnell automatisiert. Als wir Angestellten gemerkt haben, dass wir jetzt schneller mit der Bearbeitung fertig waren, mussten wir uns nicht mehr so beeilen und somit blieb die gewünschte Zeitersparnis von unserem Chef wohl aus. Als wurden kurzer Hand die Stundensätze soweit erhöht, dass es für uns irgendwann mehr Zeitdruck gab als vorher und wirplötzlich nur "negative Deckungsbeiträge" erzeugten. In meiner neuen Kanzlei steht das Thema Digitalisierung wieder vor der Tür. Meine Frage ist jetzt, wird die Automatisierung von den Steuerberatern nur benutzt um Personalkosten zu senken? Bisher wurden mir nicht besonders viele Alternativen zu meiner wegrationalisierten Arbeit geliefert.

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Stefan Lami 18.02.2016 / 19:27 Uhr

Lieber Lukas!

Vielen Dank für die Gedanken zur Automatisierung. Meine Empfehlung an Kanzleien ist, die frei werdende Zeit in die Qualität der Buchhaltung zu investieren, um abschlussreife Monatsbuchhaltungen zu erhalten; also den Abschluss so gut wie fertig zu haben. Außerdem bietet sich die Ausdehnung des Leistungsangebots an - Zahlungsverkehr, Mahnwesen. Und natürlich die intensivere Beratung der Klienten; Gespräche über die Unternehmenssituation, Steuervorschau, etc.

All diese Elemente sollten im Vordergund stehen. Allerdings auch - und das ist natürlich im unternehmerischen Sinn, dass sich die Ergebnisse aus der Buchhaltung für die Kanzlei verbessern.

Die angesprochenene Elemente bedeuten eine Weiterentwicklung der Fähigkeiten des Mitarbeiters. Ich denke, dass das ein zentrales Anliegen jeder Kanzlei sein sollte. Nur so lässt sich ein Mehrwert für den Klienten schaffen.

Herzliche Grüße
Stefan Lami

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Beim Steuerberatertag 2015 in Wien erhielt ich im Rahmen meines Vortrags "Mit Service mehr verdienen" die folgenden Antworten der teilnehmenden Steuerberater. Eine Selbsteinschätzung, wie es in diesem Fall geschah, ist immer etwas kritischer zu betrachen als das Fremdbild. Aus dieser Perspektive ist in Sachen Service noch eine ganze Menge Luft nach oben in der Steuerberatungsbranche.

Vergleichen Sie dazu auch das Ergebnis von Puls 2013 - Servicewüste Steuerberatung? oder lesen Sie die Textbeitrag Servicewüste Steuerberatung? oder Service heißt dienen.

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

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Aus brand eins, Juli 2015, Themenschwerpunkt Maschinen - Seite 110:

"Am 27. Januar 2014 bekamm Google Besuch von zwei Wirtschaftswissenschaftlern vom Massachusetts Institut of Technology (MIT), Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee. Sie waren vom Chefökonomen des Unternehmens in die Google-Zentrale wegen einer Beoabachtung eingeladen worden, die die beiden bekannt gemacht hat: Produktivitätsgewinne und Durchschnittseinkommen - die im 20. Jahrhundert noch parallel wuchsen - haben sich seit etwa 15 Jahren entkoppelt. Die Durchschnittseinkommen stagnieren oder sinken, während Produktivität und Wertschöpfung steigen.

Brynjolfsson sagte seinen Zuörern auf dem Google-Campus Sätze, die man eher bei einem Attac-Seminar als in der Zentrale des mächtigsten Internetkonzerns der Welt erwarten würde: "Die Wirtschaftswissenschaften haben ein schmutziges kleines Geheimnis. Zwar können Innovationen den wirtschaftlichen Kuchen vergrößern. Aber es gibt kein ökonomisches Gesetz, das garantiert, dass von den Entwicklungen alle Menschen profitieren. Es ist sehr gut möglich, dass es auch Verlierer geben wird, und diese Gruppe könnte sehr groß sein. Vielleicht werden 50 % oder mehr nichts vom technischen Fortschritt haben. Die Daten aus den vergangenen 10, 15 Jahren lassen das vermuten. Der zu verteilende Kuchen ist zwar größer geworden, aber den Nutzen hat eine kleine Gruppe."

Zum Beispiel qualifizierte Google-Angestellte. Als Beispiel für Verlierer der Entwicklung nennt Brynjolfsson Steuerberater. Für Routinefälle gibt es Software, daher ist die Zahl der Steuerberater in den vergangenen Jahren in den USA deutlich gesunken." (Hervorhebung und Ende des Zitats).

Über meine Einschätzung, dass die Branche in einer strategischen Krise ist, habe ich bereits gesprochen. Noch ist allerdings Zeit zu handeln. D.h., es ist notwendig, Technologie als Erfolgstreiber im Basisgeschäfts sehr, sehr ernst zu nehmen, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, um über nicht technologiegetriebene Beratung das Kerngeschäft zu erhalten.

Produktivitätsinitiativen können nicht mehr aufgeschoben werden.

Ihre Meinung?

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Die erste Pulsabfrage des Jahres widmete sich einem absolut WERTvollem Thema. Herzliche Gratulation an jene 33,5%, die über ein schriftlich formuliertes Kanzleileitbild verfügen und dieses Kanzleileitbild in weiten Teilen in der Kanzlei auch aktiv gelebt wird. Ist Ihr Kanzleileitbild auch Ihren Mitarbeitern bekannt? Insgesamt haben über 50% aller Teilnehmenden ein Kanzleileitbild schrifltich formuliert!

Sollten Sie Fragen dazu haben, schreiben Sie mir .

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Das Ergebnis der Umfrage zur Zufriedenheit mit der Kanzleientwicklung im vergangenen Jahr, zeigt ein spannendes Bild. Die Hälfte der Kollegen aus der Branche ist zufrieden mit der Entwicklung der eigenen Kanzlei. Bei genauerer Betrachtung sind allerdings nur ein Fünftel der Kollegen sehr zufrieden und ein geringer Anteil von 7,2 % empfindet die Entwicklung als unbefriedigend. Auf dem Weg zu sehr großer Zufriedenheit gibt es demnach noch einiges zu tun. Legen Sie also los! Sollten Sie dabei Unterstützung suchen, bin ich gerne für Sie da. Schreiben Sie mir .

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"Wer an Leistung interessiert ist, holt sich Feedback!" Systematisch und regelmäßig macht das ein Viertel der teilnehmenden Kollegen in Bezug auf ihr Führungsverhalten. Im Berufsstand insgesamt wird der Anteil - so schätze ich - noch geringer ausfallen. Schade. Denn systematisches Feedback bietet exzellente Chancen, sein Führungsverhalten auf den Prüfstand zu stellen und aufbauend auf diesem Ergebnis die eine oder andere Korrektur vorzunehmen.

Feedback Führung

Nützen Sie die vielfältigen Inhalte zur Mitarbeiterführung auf meiner Homepage, um sich inspirieren zu lassen.

Lesen Sie zum Führungs-Check "Ihre Führung auf dem Prüfstand"

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Die Frage nach der Zusammenarbeit im Team habe ich bereits im Jahr 2011 gestellt. Die Änderungen gegenüber dem damamligen Ergebnis sind marginal. Die Gauß'sche Normalverteilung hat sich bestätigt.

Eine sehr gute Idee ist es, wenn Sie Ihr Selbstbild überprüfen und Ihr Team nach seiner Einschätzung fragen. Falls Sie das anonym und einfach machen möchten, so schreiben Sie mir, gerne stelle ich Ihnen die Plattform dafür zur Verfügung.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag "Team - was steht dahinter?" oder sehen Sie sich "Stimmung im Team" an.

Wie Sie mehr Glück, Zufriedenheit im Team erreichen können, und damit automatisch die Zusammenarbeit verbessern, ist Inhalt des Kanzlei-Summercamps - das im Jahr 2015 wieder in Fiss stattfinden wird (26./27. Juni 2015).

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Nicht ganz überraschend ist alles rund um "Mitarbeiter" das zentrale Thema in den Steuerberatungskanzleien. Überraschend ist für mich allerdings das enorme Ausmaß, mit dem die Herausforderung, Mitarbeiter zu finden, zu halten, zu motivieren, zu führen und zu entwickeln, genannt wurde.

Die Darstellung in der Form einer Cloud zeigt, welche Begriffe am meisten auf die Frage "Was beschäftigt Sie im Zusammenhang mit Ihrer erfolgreichen Kanzleientwicklung am meisten? Welches ist Ihre größte Sorge? Was brennt am stärksten unter den Fingernägeln?" in den Antworten vorkamen.

 

 

Für eine bessere Lesbarkeit nützen Sie bitte die Möglichkeit des Downloads im pdf-Format und vergrößern Sie dann die Datei im Acrobat Reader.

All das ist ein Grund mehr, um mit Ihrem Team am Kanzlei-Summercamp teilzunehmen!

Entdecken Sie, was Sie für Ihr Team durch das Kanzlei-Summercamp gewinnen können - www.kanzlei-summercamp.at

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Knapp 250 Kollegen gaben ihre Meinung zum Vorliegen einer Kanzleistrategie ab.

Die gleiche Frage stellte ich bereits Anfang 2012. Die Ergebnisse sind fast identisch. Was hat das nun zu bedeuten? Jene Kanzleien, die sich strategisch orientieren, machen das weiterhin. Genauso wie jene Kanzleien, die das bisher nicht gemacht haben. Ist der Veränderungsdruck noch nicht groß genug? Geht es der Branche immer noch so gut, dass eine Kanzleistrategie (noch) nicht als sinnvoll erachtet wird? Ist die operative Arbeit derart immens, dass gar keine Zeit für Zukunftsfragen übrig bleibt?

Meine Einschätzung ist, dass es ein Bündel an Faktoren ist, die für die geringe Beschäftigung mit strategischen Fragen verantwortlich ist. Gebetsmühlenartig kann ich nur auf die Beiträge zu den Zielen hinweisen (siehe unten). Wie kann eine Kanzlei ohne klare Ziele tatsächlich geführt werden?

Ihre Kanzleistrategie

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Die Meinung in der Branche über die Bedeutung eines Unterscheidungsmerkmals ist eindeutig. Fast 90 % sehen darin DEN Erfolgsfaktor für eine Steuerberatungskanzlei.

Sich unterscheiden

Ist dem tatsächlich so?

Lesen Sie dazu auch "Mythos Differenzierung in der Steuerberatung"

Das Kanzlei.Management.Forum Herbst 2013 "Die Macht des Unterschieds" widmet sich ausschließlich der Notwendigkeit und den Möglichkeiten, sich am Markt zu unterscheiden.

Ein Handout zum Thema können Sie downloaden

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Im Beitrag "Zurück in die Zukunft" habe ich ausführlich über den Paradigmenwechsel in der Steuerberatung geschrieben. Laufendes topaktuelles Rechnungsesen, abschlussreife Monatsbuchhaltungen werden immer wichtiger. Sie waren es auch immer schon. Daher "Zurück in die Zukunft".

Gelingt dieser entscheidende Wandel in der Kanzlei ist die frühe Fertigstellung der Jahresabschlüsse keine besondere Herausforderung mehr, sondern lediglich eine logische Folge.

Ich bin zuversichtlich, dass die Branche diesen wichtigen Schritt schaffen wird. Auch wenn das insgesamt doch dauern wird. Immerhin legen rund 1/4 der Kanzleien, die an Puls 2013 teilgenommen haben, ihr Ziel für die Fertigstellung zum 31. Oktober und früher!

Ob das Ziel erreicht wird oder nicht, hängt nicht an der Kapazität und an den Prozessen im Jahresabschluss, sondern wird zum überwiegenden Teil von der Qualität des laufenden Rechnungswesen bestimmt. Genau hier ist anzusetzen, um schnellere Erledigungen der Jahresabschlüsse zu erreichen. Und erst dann kann zielgerichtet mehr Beratung in den Vordergrund der Tätigkeit rücken.

Die Veränderungen zur Umfrage des Vorjahres sehen Sie auf dem folgenden Bild.

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Die Ausage "Ich liebe es, meine Mitarbeiter zu führen! Es gibt für mich nichts Schöneres!" ist durchaus polarisierend. Die Ergebnisse sind daher einigermaßen überraschend. Immerhin 1/5 der Kollegen stimmen der Aussage stark zu. Gemeinsam mit den 39%, die zustimmen, wird die 2/3-Grenze fast erreicht.

Meine Einschätzung ist, dass diese Verteilung im gesamten Berufsstand nicht typisch ist. In öffentlichen Seminaren stelle ich diese Frage auch immer wieder und hier ist der Zustimmungsgrad deutlich geringer. Ich selbst bin fest davon überzeugt, dass Führung eine absolute Kernaufgabe ist. Führung bedarf eines wahren Interesses am Menschen, damit sie gelingt. Und eine (Vor-)Liebe für Führung ist der Startpunkt für wirksame Führung.

Lieben Sie Mitarbeiterführung?

Stellen Sie Ihre Führungskompetenzen auf den Prüfstand - bitte hier klicken>>>

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Die Klientenzufriedenheit wird in allen Kanzleien als angestrebtes Ziel hochgehalten. Das ist natürlich gut so.

Die Zufriedenheit ist das Verhältnis zwischen erlebter Leistung zu den vorhandenen Erwartungen. Wer an der Zufriedenheit der Klienten interessiert ist, kommt nicht umhin, die Erwartungen zu erfragen. Das geschieht - leider - zu wenig oft in Steuerberatungskanzleien, wie die letzte Puls2013-Abfrage zeigt.

In "Wie Sie zu einem Erwartungsgespräch kommen" habe ich bereits Methoden vorgestellt, wie Sie mehr über die Wünsche des einzelnen Klienten erfahren können. Ein weitere extrem hilfreiche Vorgangsweise ist der Einsatz des Fragebogens für das Erstgespräch. Diesen können Sie - etwas adaptiert - auch für Gespräche mit bestehenden Klienten einsetzen.

Werden Sie aktiv! Fragen Sie Ihre Klienten nach deren Erwartungen. Und, das ist wirklich einfach, fragen Sie Ihre Klienten nach der Zufriedenheit. Alleine die Tatsache, dass gefragt wird, erhöht die Zufriedenheit! Lesen Sie dazu "Klienten Feedback"

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Die in Puls 2013 abgefragte Aussage war extrem formuliert. Von Vorfinanzamt, Besserwisser, formalistsisch war die Rede. Das Meinungsbild der 180 Kollegen zur Servicequalität der Branche ist überwiegend positiv. Allerdings muss bei der Analyse der Ergebnisse berücksichtigt werden, dass doch auch die eine oder andere Selbsteinschätzung mitschwingen wird.

Der springende Punkt in diesem Zusammenhang ist jedoch eindeutig, wie denken denn Klienten über das Serviceverhalten der Kanzleien? Und nun können Sie sich und Ihre Kanzlei kritisch auf den Prüfstand stellen. Einige Fragen dazu sind:

  • Wie leicht machen Sie es Ihren Klienten, mit Ihnen zusammenzuarbeiten?
  • Wie oft klären Sie die Erwartungen und Wünsche Ihrer Klienten? Siehe dazu auch den Blog zu "Erwartungen klären".
  • Wie verständlich, nachvollziehbar sind Ihre Briefe, E-Mails und Besprechungen? Ganz ehrlich, passiert es nicht doch auch hin und wieder, dass Ihre Anforderungsschreiben für Unterlagen einem "Ersuchen um Einreichung der Belege" (des Finanzamts) ähneln? Es fehlt nur noch die Androhung einer Zwangsstrafe ...
  • Wie oft erhalten Sie Empfehlungen auf Grund Ihrer außerordentlichen Servicequalität?

Lesen Sie dazu "Mit exzellentem Service Klienten halten und gewinnen" und "Servicewüste Steuerberatung"

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

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Chancen für 2013

12.02.2013

Bereits vor 2 Jahren stellte ich die Frage nach der Einschätzung über die besten Chancen für die Kanzlei. Der Vergleich der Ergebnisse ist aufschlussreich:

  • Die noch intensivere Klientenbetreuung wird weiterhin als größte Chance gesehen; und ich meine, dass hier tatsächlich ein extrem wichtiger Faktor angesprochen ist
  • Der Ausbau eines weiteren Geschäftsfeldes wird deutlich kritischer gesehen; es schwingt dabei vielleicht auch etwas Frustration mit, dass dies eben nicht ganz so einfach ist (siehe dazu auch den Beitrag "Der erfolgreiche Aufbau eines neuen Geschäftsfeldes" oder den Video-Clip "Warum bwl. Beratung nicht funktioniert")
  • Und in der Deregulierung des Berufsrechts erkennen viele Kollegen nun Chancen, was bisher ganz und gar nicht der Fall war.

Meine Einschätzung ist, dass für die breit aufgestellte (also nicht spezialisierte) Kanzlei die Kombination "Einsatz der IT + Ausbau der traditionellen Leistungen + intensive Klientenbetreuung" ein extrem wichtiges Package ist. Wer das gut hinbekommt, muss sich um die Zukunft keine großen Sorgen machen.

Chancen Vergleich 2013-2011

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Die Ergebnisse der Puls-Abfrage zur Häufigkeit von Mitarbeitergesprächen stimmen mich sehr positiv. Die Mehrheit der Steuerberater führt mindestens einmal pro Jahr ein formelles Gespräch mit allen Mitarbeitern. Das ist sehr gut so!

Der anzustrebende Idealzustand ist: Ein ausführliches Gespräch zur Entwicklung und zwei bis drei kürzere Gespräche zur Leistungsbeurteilung. Das ist natürlich sehr zeitaufwändig, doch letztendlich entwickelt sich eine Kanzlei nur so schnell, so weit und so gut wie sich die Menschen in dieser Kanzlei entwickeln.

Lesen Sie dazu auch die Beiträge:

Mitarbeitergespräche richtig führen

Wirkungslose Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche

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Seit dem Relaunch von www.stefanlami.com ist nun ca. 1 Jahr vergangen. Steigende Zugriffszahlen und positives Feedback zeigten mir, dass der eingeschlagene Weg grundsätzlich richtig war. Trotzdem interessiert es mich natürlich brennend, wie ich die Homepage für Sie noch wertvoller, nützlicher, einfacher und anwenderfreundlicher gestalten kann.

Bitte schreiben Sie mir Ihre Meinung. Hier direkt in den Blog als Kommentar oder als E-Mail an .

Ich freue mich über jede Anregung und möchte mich schon jetzt dafür bedanken.

2 Kommentare

Oskar Werner 17.12.2012 / 16:34 Uhr

Lieber Stefan,

alle Themen rund um Soft-Facts (Mitarbeiterführung, Klientenbetreuung) sind sehr wertvoll, da diese in der täglichen Arbeit oft untergehen und Deine Beiträge hier einem den Spiegel vorhalten.

Danke an dieser Stelle auch für Deine regelmäßigen Tipps, die auch per Email abseits von Seminaren hilfreich sind.

1

Daniel Nöbauer 29.12.2012 / 11:55 Uhr

Lieber Stefan, liebes Team!
Danke für Deine Unterstützung und Deine Geduld. Du schaffst es immer wieder, dass man sich bewusst wird, dass die Bewältigung des "normalen" Tagesgeschäftes zu wenig ist.
Danke.
Weiter so.

2

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Wow - über 80 % der befragten Steuerberater sehen ihre zukünftige Kanzleientwicklung positiv. Das ist doch eine schöne Nachricht zum Jahresende 2012.

Der Meinung, dass der StB-Markt immer noch tolle Chancen bietet, schließe ich mich voll und ganz an. Trotzdem wird es - wie in anderen Marktsegmenten - auch in der Steuerberatung immer härter werden, wirklich erfolgreich zu sein - und es auch zu bleiben. Ein leichter Rückgang im Ertrag, selbst bei einem kleinen Umsatzplus, fällt nicht so schnell auf. Mit ein bisschen mehr Einsatz und Verschiebung und Vorziehen von Umsätzen kann viel ausgeglichen werden. Nicht dass die Branche in einer echten Krise wäre, doch gelten die allgemein gültigen Regeln der Wirtschaft auch für Steuerberatungsunternehmen. Jeder Liquiditätskrise geht eine Ertragskrise voraus. Und jede Ertragskrise hat ihre Ursache in einer strategischen Krise. Und ich meine, dass sich viele Kanzleien genau darin befinden.

"Der Erfolg von heute ist der Misserfolg von morgen" - auch das ist ein allgemein gültiger Grundsatz. Nicht, dass ich Pessimist bin und Pessimismus schüren möchte. Im Gegenteil, ich blicke grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Trotzdem - oder gerade deswegen - sollte man in guten Zeiten besonders kritisch die gegenwärtigen Entwickungen im Auge behalten und sich rechtzeitig auf drohende Veränderungen einstellen.

Wie denken Sie?

1 Kommentar

Dr Reisinger Karin, Stb Wien 09.01.2013 / 17:17 Uhr

Ich sehe de Zukunft positiv jedoch muss man sich auf neue Geschäftsfelder bzw Nischen spezialisieren
Mit BH u LV wird künftig nicht mehr viel zu verdienen sein.
Einsparungspotenziale müssen lokalisiert werden; der Weg in die papierlose Kanzlei muss angestrebt werden

1

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Die diesjährige Frage nach den Umsatzerwartungen ergab ein überraschendes Ergebnis. Überraschend insofern, als dass das Ergebnis nahezu deckungsgleich mit den Ergebnissen des Vorlags liegt. Lässt sich daraus schließen, dass der Steuerberatermarkt extrem stabil ist. Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

Hier die Vergleichzahlen 2011:

Stark steigen/mehr als 10 % plus:      25%
Leicht steigen/ 3-10 % plus: 45%                 
Gleich bleiben/ 3 % plus/minus: 22%
Leicht sinken/ 3-10 % minus:  6%
Stark sinken/ mehr als 10 % minus:  1%

Ist das nicht überraschend?

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Anteil Fixhonorare

09.10.2012

Mit Freude stelle ich fest, dass der Anteil der vereinbarten Fixhonorare für abrechnungsorientierte Dienstleistungen steigt.

Weiter so ... zum Wohle der Klienten und zum Nutzen der Kanzlei!

Und hier die Vergleichszahlen aus dem Jahr 2010:

76 bis 100 %   13 %  
51 bis 75 %  16 %
26 bis 50 %  18 %
11 bis 25 %  24 %
unter 10 %  29 %

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Die Mehrheit der Antworten auf die Puls 2012 Frage "Welches Ziel zur Fertigstellung von 95 % aller Jahresabschlüsse 2011 haben Sie sich in Ihrer Kanzlei gesetzt?" liegt noch beim Jahreswechsel 2012/2013 bzw. danach.

Allerdings sind doch einige Kanzleien schon auf dem äußerst guten - und aus meiner Sicht zukunftsweisenden - Weg, die Jahresabschlüsse deutlich früher zu erstellen als es in der Bracnhe üblich ist. Ich sehe das als einen wichtigen Baustein für erfolgreiche Kanzleientwicklung. Klienten - und Banken -  schätzen zeitnahe Jahresabschlüsse. Außerdem ist so die Voraussetzung geschaffen, Klienten durch Planung und Gestaltung tatkräftig zu unterstützen.

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Was sagt man jungen Menschen, die in der Steuerberatung Karriere machen wollen?

Vielen Dank an alle Kollegen, die bei der Puls 2012 Frage "Wenn Sie einem angehenden Steuerberater einen Tipp geben könnten, damit er sicher erfolgreich sind wird, welcher wäre das?" mitgemacht haben. Die Sammlung aller Aussagen können Sie unten downloaden. Sie ist eine gute Hilfe in Gesprächen mit angehenden Steuerberatern.

Mir fällt es schwer, einzelne Aussagen herauszugreifen. Auffallend für mich sind beispielsweise:

  • "Werde Unternehmer!"
  • "Positiv denken, selbstkritisch handeln, organisiert arbeiten"
  • "Sich auf das Ziel kozentrieren und verinnerlichen, nicht auf den Weg"

Sehr oft wird auch die entsprechende Honorierung der Leistungen genannt. Zuhören, persönliche Fähigkeiten, Netzwerke und Spezialisierung sind weitere Themen.

Ünrigens: Der eine oder andere Kollege gab auch den Rat, sich einen anderen Beruf zu suchen um erfolgreich zu sein.

Und gefreut hat mich natürlich: "Geh erst zu Stefan Lami, bevor Du Dein Büro gründest ;-)"

Lesen Sie dazu auch: 12 Tipps für Berufsanwärter und junge Steuernberater

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Ein wirklich großes Danke an die fast 80 Kollegen, die Ihre Meinung zur Puls 2012 – Abfrage „Warum in der Steuerberatung arbeiten?" abgegeben haben. Die genannten Gründe sind stimmig, nachvollziehbar und eine gute Basis, um die Attraktivität des Berufs zu beschreiben.

Sehr oft war von „spannend“, „herausfordernd“, „für Menschen“ etc. die Rede (die gesammelten Aussagen finden Sie im pdf-file). Diese Sichtweise ist verständlich. Inwiefern jedoch „Spannung“ in der regelmäßigen Erstellung der Finanzbuchhaltung aufkommt, sollte jeder für sich einschätzen. In den meist genannten Gründen für den Beruf steckt aus meiner Sicht ein erhebliches Gefahrenpotenzial: Es wird ein Bild vermittelt, das in vielen Fällen nicht auf Dauer zu halten bzw. zu leben sein wird.

Was ich in den genannten Gründen für den Beruf vermisse, und das könnte ein dauerhaftes Argument sein, ist, darzustellen, was der Beruf bewirkt. Also weg von der attraktiven – aufgehübschten – Darstellung der Tätigkeit hin zum Ergebnis und Nutzen der Steuerberatung. Diese könnte in die folgende Richtung gehen:

  • Unternehmer und Unternehmen (noch) erfolgreich(er) zu machen
  • Unternehmern, Privatpersonen und Unternehmen Steuern zu sparen – und damit nicht nur Vermögen, sondern auch Sicherheit und Zufriedenheit zu schaffen
  • Menschen Unangenehmes abzunehmen; ihnen Dinge zu erledigen, die sie nicht nur nicht können, sondern vor denen sie teilweise sogar Angst haben, wie z.B. der mit den Behörden und Betriebsprüfungen
  • Eine wichtige Person für Menschen in der Wirtschaft zu sein; ein kompetenter Gesprächspartner zu sein, dessen Meinung in wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Fragen enorm geschätzt wird; ein vertrauensvoller Wegbegleiter von untermehmerisch handelnden Menschen zu sein.
  • Menschen mit Fragen zum Steuerberater kommen und ihm Dinge anvertrauen, die sie sonst niemandem erzählen würden.
  • Ein Leuchten und Glänzen in den Augen der Klienten zu erkennen, wenn man ihm in einer schwierigen Situation geholfen hat.
  • Ein Schutzschild der Gesellschaft gegen unberechtigte Ein- und Übergriffen des Staates zu sein

Ich meine, der Berufsstand sollte deutlich mehr von der enormen Wirkung sprechen, die er erzielt, als die Tätigkeit zu sehr schön zu reden, die sie auf Dauer nicht ist – und nicht sein kann. In jeder noch so „spannenden“ Arbeit gibt es früher oder später ein gehöriges Maß an Routine. Gott sei Dank, denn damit ist man in dieser Tätigkeit gut. Was Menschen jedoch wirklich antreibt, ist anderen Menschen wirklich zu helfen.

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

Lesen Sie dazu „Die Bedeutung Ihrer Kanzlei

 

3 Kommentare

Volker Muehl 19.07.2012 / 23:11 Uhr

Hallo Stefan,

Zu "Die Wirkung Deiner Kanzlei".

Ohne deinen Artikel gelesen zu haben, bin ich angeregt durch Stephen Covey (der übrigens in den letzten Tagen mit 80 Jahren gestorben ist) auch schon auf diese Uberlegung gekommen. Und zwar durch das Buch "die sieben Wege zur Effektivität". Dort unterscheidet er zwischen dem Einflussbereich und dem Interessenbereich. Ich kam genau mit der von dir Gemachten Rechnung auf ca. 7.000-8.000 Menschen in meinem beruflichen Einflussbereich. Das hat mich im ersten Moment überrascht und dann unheimlich stolz gemacht und mir auch klar gemacht, welche große Verantwortung daraus erwächst. Und mich weiter beflügelt. Ich konzentriere mich auf meinen/ unseren Interessenbereich, um mit unseren Ressourcen unsere Ideen zu platzieren und weiterzuentwickeln. Mit ein wenig Mut kann man sehr viel bewegen - auch gesellschaftspolitisch - und das macht unheimlich Spass. Danke für Deine Idee mit den Mitarbeitern eine vergleichbar große Menschenmenge aufzusuchen und diesen Gedanken ihnen klar zu machen. Ich werde das demnächst mal machen. Liebe Grüße. Volker Muehl.

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Bernhard Brugger 02.08.2012 / 12:07 Uhr

Lieber Stefan,
wir haben Deinen Artikel soeben in unserer Teamsitzung diskutiert, das Ergebnis hier in Kurzform:
"- wir finden unseren Beruf spannend und er macht uns Spaß, eine gewisse Routine gibt es in jedem Beruf,
- Herr Lami möcht möglicherweise nicht in unserem Beruf arbeiten, deshalb stellt er ihn im Vorspann so negativ dar, oder, um uns zum Nachdenken und Diskutieren zu bewegen,
- unsere Arbeit ist auch deshalb spannend, weil wir Fibu. Lohn und Jahresabschlüsse machen dürfen und das bei uns nicht getrennt ist.
- für Mandanten eine Lösung auszutüfteln, die auch klappt, befriedigt uns sehr,
-für uns ist die Arbeit mit Zahlen mit Leben gefüllt,
-nachteilig an unserem Beruf sehen wir die häufig negative Reaktion von Externen, wenn wir unseren Beruf nennen ("oh Gott, im Steuerbüro arbeiten, das könnte ich nie - das sind die Steuerleute, denen brauchst Du keine Karte fürs Fest verkaufen, die feiern eh nicht - ....etc")
Sonnige Grüße vom Bodensee nach Tirol Bernhard

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Stefan Lami 03.08.2012 / 15:42 Uhr

Lieber Bernhard!

Vielen Dank für Deinen Blog-Eintrag. Zu aller erst freut es mich riesig, dass Ihr den Artikel in der Teamsitzung diskutiert. Das ist ein wirklich positives Feedback - danke.
Falls bei meinem Beitrag ein negativer Unterton vermittelt wurde, so tut es mir leid. Genau das Gegenteil war die Absicht. Ich meine, dass StB einer der herausforderndsten Berufe ist, wenn nicht derTollste ... mit Menschen zu tun, sich um die (unternehmerische) Existenz der Mandanten zu kümmern etc. ... nur die Beratung von Steuerberatern kann das noch toppen ;-))

Worauf ich den Fokus legen wollte, war, weniger die Begründung für den Beruf aus der Tätigkeit zu definieren, sondern von der Wirkung her. Denn - und das seht Ihr ja auch so - in jedem Beruf lässt das "Spannende" mit der Zeit verständlicherweise (und Gott sei Dank ... man hat ja Routine) nach. Dagegen wird die Wirkung der Tätigkeit - so hoffe ich - immer noch da sein, odr sich sogar steigern.

Die von mir aufgezählten Argumente sehe ich als gute Grundlage, um in den von Dir angesprochenen Situation ("... oh Gott im Steuerbüro ...") dem Gesprächspartner mehr vom Nutzen des Steuerberaters rüber bringen zu können.

Nochmals danke für Deine/Eure Sichtweise ... und viele Grüße zurück an den Bodensee
Stefan

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Fast 200 Kollegen stimmten zur vorhandenen Kanzleistrategie ab.

Gratulation an jene 27 %, die von sich behaupten können, dass es ein schriftliches Strategiekonzept in der Kanzlei gibt, UND dies den Mitarbeitern bekannt ist.

Ich stellte schon öfters die Frage, wie Management ohne Ziele gelingen kann - siehe "Wenn Ziele fehlen" oder "Die Bedeutung von Zielen". Planen Sie bereits jetzt Ihr jährliches Strategie-Meeting.

Lesen Sie dazu "Strategieentwicklung in der Steuerberatungskanzlei"

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CPA-Horizons 2025

25.03.2012

Wohin entwickelt sich der Berufsstand? Eine Frage, die - so nehme ich an - jeden interessiert.

Üblicherweise treffen US-amerikanische Entwicklungen früher oder später auch in Mitteleuropa ein. Insofern ist das Ergebnis der großangelegten Studie CPA Horizons 2025 auch für Österreich und Deutschland relevant. Und übrigens ... die Zukunft ist schon da!

Hier geht es zum Report >>>

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

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Drei Kollegen traten die weite Reise in den Süden Chiles zum Peak.Performance.Program 2011 an.

Die weite Reise - so ihre einhellige Meinung - hat sich gelohnt. Mit extrem hohen Engagement und intensivem Arbeiten sind sie ihren Zielen alleine schon dadurch näher gekommen, dass sie sie eindeutig festlegen konnten.

Eine lohnenswerte, anstrengende und unvergessliche Woche in Pucón - Vielen Dank für Euer Vertrauen!

Peak.Performance.Program 2012 - 18.-23. November 2012 wieder in Pucón/Chile

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Der Branche scheint es sehr gut zu gehen!

Herzlichen Dank an jene 159 Kollegen, die Ihre Umsatzerwartungen für das Jahr 2011 genannt haben. Das Bild ist überzeugend:

  • Weniger als 10 % der teilnehmenden Kanzleien erwarten Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr.
  • Ein Viertel erwartet Umsatzzuwächse von mehr als 10 %!

Das sind ausgezeichnete Nachrichten und sie lassen auf ein weiteres gutes Jahr 2012 hoffen.

Eine kritische Analyse von Umsatzverlusten zum Jahresende ist notwendig - Einmaleffekte oder ein Trend?

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Zum ersten Mal habe ich in der Puls 2011-Abfrage nicht eine Auswahlfrage gestellt, sondern konkrete Auswahlmöglichkeiten offen gelassen. Vielen Dank an jene rund 70 Kollegen, die die Gelegenheit genützt haben, Ihre Wünsche an eine erfolgreiche Kanzleientwicklung mitzuteilen.

Die Analyse der Antworten ist insofern interessant, als dass sich im wesentlichen 3 große Themenwünsche herausschälen lassen:

1) Mitarbeiter

2) Zeit

3) Klienten

Die gennanten Wünsche (an die gute Fee) sind ein Abbild der bestehenden Herausforderungen im Berufsstand. Alle Details finden Sie im folgenden Link:

Bei einigen der genannten Wünsche kann ich Sie unterstützen, Sie finden auch eine Fülle von Tipps und Hinweisen auf der Homepage. Wann auch immer Sie ein Anliegen haben, bitte zögern Sie nie, mir zu schreiben oder mich einfach anzurufen.

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Jeweils rund 200 Kollegen beteiligten sich bei dieser Puls 2011 - Abfrage. Ich meine, dass diese Anzahl schon statistische Relevanz hat und Rückschlüsse auf die Marktsituation gezogen werden können.

Die Ergebnisse der Fragen korrelieren auch - Umsatzwachstum und die Suche nach Mitarbeitern bedingen sich gegenseitig - genauso wie Umsatzrückgänge und der Abbau von Mitarbeitern.

Zur Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2011:

Die Verhältnisse des Jahres 2010 bestätigen sich: Weniger als 10 % der teilnehmenden Steuerberater verlieren Umsätze. Bei einem Drittel ist der Umsatz nahezu unverändert und fast zwei Drittel der Kanzleien haben z.T. beträchtlich zugelegt. Ein Schluss daraus muss sein, dass die hier teilnehmenden Kanzleien überdurchschnittlich zulegen, da der Gesamtmarkt weniger als 5 % gewachsen ist.

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Stimmt dieses Image?

von Stefan Lami

06.09.2011

Witze drücken meist ganz gut aus, wie Menschen denken. Trifft das auch auf die Meinung über die Steuerberater-Branche zu?

Hier eine kleine Auswahl an Witzen über Steuerberater:

Zum Leseverhalten:
Warum lesen Steuerberater keine Romane?
Weil die Seitennummern die einzigen Zahlen in diesen Büchern sind.

Zu Ihrer Arbeit:
Was tun Steuerberater, wenn ihre Ehefrauen unter Schlaflosigkeit leiden?
Sie beginnen ihren Gattinnen von ihrer Arbeit zu erzählen.

Zu Ihrem Kommunikationsverhalten:
Kennen Sie den Unterschied zwischen einem introvertierten und einem extrovertierten Steuerberater?
Der Introvertierte schaut auf seine Schuhe, während er mit Ihnen spricht; der Extrovertierte schaut auf Ihre Schuhe, während er mit Ihnen spricht.

Zu Ihrem Einfühlungsvermögen:
Der Arzt kommt zu einem Herzpatienten, der schon seit langer Zeit auf ein Spenderherz wartet: „Es kommt wirklich äußerst selten vor, aber wir haben das unglaubliche Angebot von zwei passenden Spenderherzen für Sie. Eines kommt von einem Lehrer und das andere von einem Steuerberater.“ Patient: „Ich nehme das vom Steuerberater. Ich möchte nämlich ein möglichst wenig benutztes.“

Zu Kanzleipartnerschaften:
Ein Steuerberater kommt in einen Tierladen um einen Papagei zu kaufen. Der Ladenbesitzer führt ihm drei identische Vögel zur Auswahl vor und erklärt: „Der Papagei auf der linken Seite kostet 500 EUR.“ „WOW, warum kostet dieser Papagei so viel?“ „Wissen Sie“, antwortet der Verkäufer „er kann sehr komplexe Wirtschaftsprüfungen durchführen.“ „Und Was kostet dann der mittlere Papagei?“ fragt der Steuerberater erneut. „Dieser kostet 1.000 EUR, weil er all das kann, was auch der erste Papagei kann - und zusätzlich bereitet er verlässliche Finanzplanungen vor.“ Der höchst erstaunte Steuerberater fragt schlussendlich nach dem Preis des dritten Papageis. „Dieser kostet 4.000 EUR“, antwortet der Ladenbesitzer. „Das ist ja unglaublich. Was kann dieser Vogel denn so besonderes?“ „Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie gesehen, dass er irgendetwas tut, aber die beiden anderen nennen ihn Seniorpartner.“

Ihre Meinung?

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Puls 2011 - Auftragspotenzial

von Stefan Lami

26.07.2011

In einem öffentlichen Marketing-Seminar im Frühjahr 2011 stellte ich die gleiche Frage. Die Antworten der Teilnehmer waren ähnlich.

Steuerberater sehen das große Auftragspotenzial in ihrer Kanzlei. Die hier genannten Dimensionen sind - verglichen mit der Mehrzahl anderer Branchen - enorm hoch.

"Wie diese Auftragspotenziale realisieren?" ist die Gretchenfrage. Einige Hinweise dazu habe ich auf meiner Homepage schon vorgestellt.

Wenn ich von allen Beiträgen einen hervorheben möchte, dann ist es "Danke! Raus aus der Kanzlei!"

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Rückblick Kanzlei-Summercamp 2011

von Stefan Lami

26.07.2011

Wie Teams funktionieren - nicht nur theoretisch, sondern in der Praxis - erlebten Mitarbeiter aus 3 Kanzleien beim Kanzlei-Summercamp 2011 "Glück im Team".

Vorträge, Teamaktivitäten, geselliges Beisammensein, Tiroler Berge, Spannung bei der Kanzlei-Summercamp-Trophy - 1 1/2 Tage, die trotz durchwachsenen Wetters den Teilnehmern in Erinnerung bleiben.

Mehr zum Kanzlei-Summercamp finden Sie hier>>>

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Puls 2011 - Brennpunkt Partnerschaft

von Stefan Lami

16.06.2011

"Partnerschaft" ist ein heißes Thema im Berufsstand. Ab einer gewissen Kanzleigröße ist die ideale Organisation einer Partnerschaft ein Frage, um die man nicht herum kommt. Nur 13 % der Teilnehmer der letzten Puls 2011 - Abfrage sind Alleininhaber (und wollen es auch bleiben).

Nur ein Drittel der Steuerberater ist rundherum mit der Partnerschaft zufrieden. Daran sollten all jene denken, die in den nächsten Jahren eine Partnerschaft eingehen möchten.

Nahezu alle "Lehren", die es im Privatleben zu Partnerschaft gibt, gelten uneingeschränkt auch für die Kanzleipartnerschaft. In Vorbereitung ist eine Veranstaltung zu diesem Thema. Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie daran Interesse haben.

Bitte lesen Sie auch den Beitrag "Partnerschaftem - ein Erfolgsmodell?"

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Puls 2011 - Erledigungsstand

von Stefan Lami

16.06.2011

Bereits zum zweiten Mal habe ich abgefragt, wie der Erledigungsstand Ende März in den Kanzleien ist.

Ich bin erfreut über das Ergebnis. Meine Freude ist aber irrelevant. Wichtig ist, dass Klienten und Banken schneller an die gewünschten und notwendigen Informationen kommen.

Der Erledigungsstand ist immer noch nicht "berauschend" gut, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr ist jedoch festzustellen.

Lesen Sie dazu auch "Zurück in die Zukunft"
Oder gehen Sie zu stefan.in.motion "Paradigmenwechsel in der Steuerberatung"

... übrigens - Ihre Meinung zu dieser Entwicklung interessiert mich (... und wahrscheinlich viele Kollegen). Nutzen Sie den Blog mit seiner Kommentierfunktion!

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Ergebnisse "Von Werten und Prinzipien"

von Stefan Lami

21.04.2011

Zur Vorbereitung des Kanzlei.Management.Forums "Von Werten und Prinzipien" habe ich eine Befragung unter allen Newsletterbeziehern durchgeführt. Vielen Dank an alle, die den Fragebogen beantwortet haben.

Für das Ergebnis klicken Sie bitte hier>>>

Darin finden sich die Meinungen von rund 160 Kollegen wieder. Das Bewusstsein um die Bedeutung eines Kanzleileitbildes ist enorm hoch. Bei der Frage, des Messens der Einhaltung - und damit des Lebens der Leitlinien - trennt sich die Spreu vom Weizen.

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Zusammenarbeit im Team

von Stefan Lami

02.03.2011

Die erste Abfrage im Jahr 2011 - Puls 2011 - brachte ein extrem typisches Befragungsergebnis. Die Gauß'sche Normalverteilung hat sich wieder zur Gänze bestätigt. Der Drang nach der Mitte ist ganz offensichtlich. - besonders wenn die Fragestellung "heiß" ist.

Fast 2/3 der rund 140 Teilnehmer meinten zur Zusammenarbeit im Team "gut - aber es wäre doch einiges möglich". Ziemlich genau gleich viele Stimmen entfielen auf eine bessere und auf eine schlechtere Teamarbeit. So weit die Meinung der - so schätze ich - überwiegend Inhaber, Partner und Führungskräfte.

Was können Sie nun mit dieser Frage bzw. diesem Ergebnis tun? Falls Sie zur deutlichen Mehrheit gehören, könnten Sie sich denken "o.k. anderen Kanzleien geht es gleich wie unserer". Fall Sie in der Minderheit einer ausgezichneten Teamarbeit sind, könnten Sie sich entspannen und Ihre bisherigen Maßnahmen für Teamarbeit fortsetzen. Und falls Sie zu der Minderheit schlechter Teamarbeit gehören, sollten Sie dringend handeln!

Allen - ja wirklich allen - empfehle ich, diese Frage anonym von ihrem Team beantworten zu lassen. Vergleichen Sie dann Ihre Einschätzung, mit der Ihres Teams. Falls Sie daran Interesse haben, bitte schreiben Sie mir. Mit Hilfe der Polleverywhere-Technologie kann ich diese Befragung anonym für Sie durchführen.

Eine weitere Empfehlung, die ich guten Gewissens allen Kanzleien aussprechen kann, ist die Teilnahme am Kanzlei-Summercamp 2011 - "Glück im Team".www.kanzlei-summercamp.at - bitte beachten Sie auch das Gewinnspiel (rechts oben auf der Kanzlei-Summercamp-Homepage) und den Frühbucherbonus bis 31.03.2011!

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Zufriedenheit 2010 und Chancen 2011

von Stefan Lami

05.02.2011

Antworten auf die Frage nach der Zufriedenheit sind naturgemäß individuell und emotional geprägt.

Es liegen den Antworten zwar eine Fülle von Zahlen, Daten und Fakten zu Grunde. Letztendlich ist die Einschätzung jedoch eine sehr persönliche, da die Zufriedenheit von den damit verbundenen Erwartungen abhängt.

Wie auch immer die Zusammenhänge im einzelnen sind, von jenen knapp 200 Kollegen, die bei der letzten Umfrage Puls 2010 mitgestimmt haben, sind 72 % äußerst zufrieden oder zufrieden. Rechnet man dann noch die 20 % "mehr oder weniger zufriedenen" Stimmen mit ein, erkennt man das enorm hohe Zufriedenheitsniveau in der Branche. Erstaunlich? Überraschend?

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Wieder stimmten rund 200 Steuerberater mit zum Fragen rund um Geschäftsprozesse und Produktivitätspotenziale. Die Ergebnisse sind beeindruckend.

Zum Produktivitätspotenzial mittels IT:

Etwas mehr als die Hälfte (53 %) der Teilnehmer an Puls 2010 sieht ein durchaus beträchtliches Produktivitätspotenzial (11- 25 %) durch den Einsatz modernster IT-Lösungen. Nur 16 % sehen ein geringes Potenzial, was erklärt werden kann, dass sie bereits alle vorhandenen Technologien höchst effizient einsetzen.

Ich gehöre eher jenen Vertretern, die ein extrem hohes Potenzial sehen. Eine Begründung dafür ist, dass ich immer wieder beobachte, dass nicht einmal die derzeit üblichen und bestehenden IT-Werkzeuge optimal genutzt werden - beginnend bei den typischen Office-Anwednungen.

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Rückblick Peak.Performance.Program 2010

von Stefan Lami

17.12.2010

Acht Steuerberater aus Österreich und Deutschland haben im November 2010 die weite Reise zum Peak.Performance.Program nach Pucón/Chile auf sich genommen.

Der Weg hat sich gelohnt. So die einstimmige Meinung. Mit großen Vorhaben, klarem Blick auf ihre Ziele und einer Riesenportion an Energie für deren Realisierung haben sie die Rückreise angetreten.

Liebe Peak.Performer 2010 - vielen Dank für Euer enormes Engagement!

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In der Oktoberabfrage zu Puls 2010 war die Beteiligung sehr hoch. Rund 200 Antworten bilden die Grundlage für die Ergebnisse. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

Zur betriebswirtschaftlichen Beratung:


Die Antworten weichen deutlich von den üblichen Branchenzahlen ab. Im Branchenschnitt liegt der Anteil der betriebswirtschaftlichen Beratung am Gesamtumsatz um die 3 %.

Bei den teilnehmenden Kanzleien dagegen verzeichnen die Hälfte mehr als 6 % bwl. Beratung. Und mehr als 20 % der teilnehmenden Kanzlein liegen über 10 % bwl. Beratungsanteil!

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Die Beteiligung bei Puls 2010 war über die Sommermonate geringer als in den übrigen Abfragen. Die Aussagen sind trotzdem äußerst spannend. Danke für Ihre Meinung!

Zur Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2010:


Die Umsatzentwicklung entspricht ziemlich genau den Umsatzerwartungen, die ich zu Beginn des Jahres abgefragt habe. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Nur 14 % der Kanzleien haben Umsatzrückgänge zu verzeichnen. 86 % hielten oder steigerten den Vorjahresumsatz; 23 % (also fast ein Viertel) erzielten deutliche Umsatzzuwächse! Es wird die unterschiedlichsten Ursachen für dieser Veränderungen ergeben. Bei einem durchschnittlichen Wachstum des Steuerberatungsmarktes von rund 2 bis 4 % sind die vorliegenden Ergebnisse deutlich über dem Branchenmittel.

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