Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

Werbeagentur Linz
Beiträge pro Seite: 5 | 10 | 20 | 50

Über Produktivität habe ich bereist mehrfach berichtet. Lesen Sie dazu "Nicht 10 % sondern 10 mal produktiver" und die dortigen weiterführenden Links.

Zur Vorbereitung von Mitarbeiter-Workshops zu diesem Thema kam ein Fragebogen zum Einsatz, in dem nach den größten Produktivitätskillern gefragt wurde. Die sich aus rund 450 Antworten ergebende Wortwolke spricht für sich. Produktivät im Sinne des oben genannten Beitrags sollte in der täglichen Aufmerksamkeit aller in der Kanzlei stehen. Sie ist die Voraussetzung für Kanzleientwicklung. Sie kann jeden Tag ein weiteres Stückchen verbessert werden und hat kein Limit.

Kommentar schreiben

Puls 2016 - Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?

Wie denken Sie über Ihr Kanzlei-Controlling?

21.06.2016

Mehr als die Hälfte der Kollegen, die an der letzten Puls 2016-Abfrage teilnahmen, sehen Kanzleii-Controlling als einen umfangreichen Prozess. Unzweifelhaft hängt die Notwendigkeit einer umfasenden Steuerung der Kanzlei mit der Größe der Kanzlei zusammen.

In einer kleinen Kanzlei werden ein paar wenige Kennzahlen als Grundlage der Kanzleisteuerung ausreichen. Es wird kein ausgeklügeltes Kennzahlensystem brauchen. Trotzdem bleibt die Frage - auch für kleine Kanzleien - offen, welche Kennzahlen man im Auge behalten sollte. Und genau eben diese zu steuern.

Unterschieden werden kann einerseits zwischen vergangenheitsorientierten Kennzahlen, die relativ leicht zu ermitteln sind, meist aus der GuV-Rechnung und/oder der Leistungserfassung kommen, und andererseits den zukunftsorientierten Kennzahlen, die den zukünftigen Erfolg abbilden. Diese Key Performance Indicators (KPI) beziehen sehr viel mehr die Sichtweise der Klienten ein. Z.B. deren Zufriedenheit, die Termintreue, die Erledigungsgeschwindigkeit etc. Diese Parameter sind deutlich schwieiger zu ermitteln. Allerdings wird durch deren Beachtung und Beobachtung der Fokus auf die Klienten gelegt. Und das ist aus meiner Sicht entscheidend. Denn genau hier sollte die Steuerung, das Eingreifen in die Abläufe, beginnen.

Beim Kanzlei.Management.Forum|16 [Kanzlei-Controlling] werden jene Methoden und Wege im Mittelpunkt stehen, wie effektiv die richtigen Zahlen ermittelt und die passenden Maßnahmen ergriffen werden können.

Kommentar schreiben

In der Blitzabfrage zur Zukunftsfähigkeit der Kanzlei im Zusammenhang mit dem Beitrag Automatisierung und Digitalisierung in der Steuerberatung haben über 40 Kollegen mitgemacht. Die deutliche Mehrheit denkt, dass ihre Kanzlei gut aufgestellt und gerüstet für die Zukunft ist. Als Begründung dafür wurde überwiegend genannt, dass sich die Kanzlei bereits mit den Themen "Automatisierung und Digitalisierung" beschäftigt. Nur eine Minderheit begründete ihre Einschätzung mit "wir arbeiten bereits umfassend digitalisiert".

Als Ursachen für unzureichende Zukunfts-Fitness werden Seniorpartner/Inhaber und Mitarbeiterstrukturen genannt.

Kommentar schreiben

Puls 2016 - Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

Wie viel Freude verspüren Sie JEDEN Tag beim Ausüben Ihres Berufs?

22.04.2016

Fast die Hälfte der teilnehmenden Steuerberater erlebt täglich Freude bei der Arbeit. Gut so, schön so! Gratulation an jene Kollegen, die es schaffen, sich jeden Tag sehr gut zu fühlen.

Allerdings – die andere Hälfte sieht das eigene Arbeitsleben in Bezug auf die Freude nicht so positiv. Und das ist schade, denn Freude am Tun ermöglicht ausgezeichnete Resultate. Fehlende Ziele? Die falschen Menschen? Sehen Sie dazu den Beitrag Freude an der Arbeit und lesen Sie den Beitrag Nicht nur Profession sondern auch Passion

Kommentar schreiben

Puls 2015 - Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

Wieviel Prozent Ihrer Buchhaltungen haben Sie bereits automatisiert?

13.01.2016

Die letzte Puls Abfrage im Jahr 2015 widmete sich dem Thema der Automatisierung im Rechnungswesen. Die technologische Revolution kommt in vielen Kanzleien nur sehr langsam voran. Fest steht, dass Kanzleien, die die neuesten Technologien zur Automatisierung nützen, deutlich mehr Zeit für hochwertige Beratung Ihrer Klienten haben werden. Ich gratuliere allen Kanzleien, die derzeit bereits bei über 70 % Automatisierungsanteil liegen.

Sehen Sie dazu auch den stefan.in.motion-Beitrag Technologie als Treiber des Kanzleierfolgs

 

4 Kommentare

Heike Kriegel 11.02.2016 / 13:14 Uhr

Lieber Stefan,
obwohl ich keinesfalls der " Techniker" bin, lege ich sehr viel Wert
auf Technik und Automatisierung in meiner Kanzlei. Mein jetziger Stand ist 78,2%.
Wir lesen über 90% der Kassendaten und über 80% aller Bankdaten ein. Wir haben ein elktronisches Unternehmerportal für unsere Madanten, welches über 35% (leider immer noch zu wenig )
aktiv nutzen. Unsere Mandanten stammen aus dem Heilberufebereich und sind nicht technikbesessen. Sie sind froh darüber, dass die so zeitaufwendige Buchführung in Ihrem Sinne durch Technik verkürzt und vereinfacht wird. Dadurch bleibt auch mehr Zeit für Beratung.
Herzliche Grüße von Heike

1

Stefan Lami 11.02.2016 / 16:20 Uhr

Liebe Heike!

Gratulation, Du bist auf dem richtigen Weg ... und der Branche ein Stückchen voraus. Die Nutzung von Mandanten-Portalen ist meiner Meinung nur eine Frage der Zeit. Portale werden sich durchsetzen.

Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg!
Stefan

2

Lukas 17.02.2016 / 22:32 Uhr

Sehr geehrter Herr Lami,
als gerademal Steuerfachangestellter würde ich gerne Erfahrung mit der Automatisierung schildern. Meine Erfahrung zum Thema Automatisierung ist bisher eher negativ. In meiner letzten Kanzlei wurden viele Buchhaltung schnell automatisiert. Als wir Angestellten gemerkt haben, dass wir jetzt schneller mit der Bearbeitung fertig waren, mussten wir uns nicht mehr so beeilen und somit blieb die gewünschte Zeitersparnis von unserem Chef wohl aus. Als wurden kurzer Hand die Stundensätze soweit erhöht, dass es für uns irgendwann mehr Zeitdruck gab als vorher und wirplötzlich nur "negative Deckungsbeiträge" erzeugten. In meiner neuen Kanzlei steht das Thema Digitalisierung wieder vor der Tür. Meine Frage ist jetzt, wird die Automatisierung von den Steuerberatern nur benutzt um Personalkosten zu senken? Bisher wurden mir nicht besonders viele Alternativen zu meiner wegrationalisierten Arbeit geliefert.

3

Stefan Lami 18.02.2016 / 19:27 Uhr

Lieber Lukas!

Vielen Dank für die Gedanken zur Automatisierung. Meine Empfehlung an Kanzleien ist, die frei werdende Zeit in die Qualität der Buchhaltung zu investieren, um abschlussreife Monatsbuchhaltungen zu erhalten; also den Abschluss so gut wie fertig zu haben. Außerdem bietet sich die Ausdehnung des Leistungsangebots an - Zahlungsverkehr, Mahnwesen. Und natürlich die intensivere Beratung der Klienten; Gespräche über die Unternehmenssituation, Steuervorschau, etc.

All diese Elemente sollten im Vordergund stehen. Allerdings auch - und das ist natürlich im unternehmerischen Sinn, dass sich die Ergebnisse aus der Buchhaltung für die Kanzlei verbessern.

Die angesprochenene Elemente bedeuten eine Weiterentwicklung der Fähigkeiten des Mitarbeiters. Ich denke, dass das ein zentrales Anliegen jeder Kanzlei sein sollte. Nur so lässt sich ein Mehrwert für den Klienten schaffen.

Herzliche Grüße
Stefan Lami

4

Kommentar schreiben

Beiträge pro Seite: 5 | 10 | 20 | 50
Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung work Kreuzbühelgasse 13 A-6500 Landeck Österreich work +43 5442 626 70 cell +43 664 221 23 24 fax +43 5442 626 31 stefanlami.com
Atikon work Kornstraße 4 4060 Leonding Österreich work +43 732 611266 0 fax +43 732 611266 20 www.atikon.com 48.260229 14.257369