Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung

Werbeagentur Linz
Beiträge pro Seite: 5 | 10 | 20 | 50 | 100

Was sagt man jungen Menschen, die in der Steuerberatung Karriere machen wollen?

Vielen Dank an alle Kollegen, die bei der Puls 2012 Frage "Wenn Sie einem angehenden Steuerberater einen Tipp geben könnten, damit er sicher erfolgreich sind wird, welcher wäre das?" mitgemacht haben. Die Sammlung aller Aussagen können Sie unten downloaden. Sie ist eine gute Hilfe in Gesprächen mit angehenden Steuerberatern.

Mir fällt es schwer, einzelne Aussagen herauszugreifen. Auffallend für mich sind beispielsweise:

  • "Werde Unternehmer!"
  • "Positiv denken, selbstkritisch handeln, organisiert arbeiten"
  • "Sich auf das Ziel kozentrieren und verinnerlichen, nicht auf den Weg"

Sehr oft wird auch die entsprechende Honorierung der Leistungen genannt. Zuhören, persönliche Fähigkeiten, Netzwerke und Spezialisierung sind weitere Themen.

Ünrigens: Der eine oder andere Kollege gab auch den Rat, sich einen anderen Beruf zu suchen um erfolgreich zu sein.

Und gefreut hat mich natürlich: "Geh erst zu Stefan Lami, bevor Du Dein Büro gründest ;-)"

Lesen Sie dazu auch: 12 Tipps für Berufsanwärter und junge Steuernberater

Kommentar schreiben

Ein wirklich großes Danke an die fast 80 Kollegen, die Ihre Meinung zur Puls 2012 – Abfrage „Warum in der Steuerberatung arbeiten?" abgegeben haben. Die genannten Gründe sind stimmig, nachvollziehbar und eine gute Basis, um die Attraktivität des Berufs zu beschreiben.

Sehr oft war von „spannend“, „herausfordernd“, „für Menschen“ etc. die Rede (die gesammelten Aussagen finden Sie im pdf-file). Diese Sichtweise ist verständlich. Inwiefern jedoch „Spannung“ in der regelmäßigen Erstellung der Finanzbuchhaltung aufkommt, sollte jeder für sich einschätzen. In den meist genannten Gründen für den Beruf steckt aus meiner Sicht ein erhebliches Gefahrenpotenzial: Es wird ein Bild vermittelt, das in vielen Fällen nicht auf Dauer zu halten bzw. zu leben sein wird.

Was ich in den genannten Gründen für den Beruf vermisse, und das könnte ein dauerhaftes Argument sein, ist, darzustellen, was der Beruf bewirkt. Also weg von der attraktiven – aufgehübschten – Darstellung der Tätigkeit hin zum Ergebnis und Nutzen der Steuerberatung. Diese könnte in die folgende Richtung gehen:

  • Unternehmer und Unternehmen (noch) erfolgreich(er) zu machen
  • Unternehmern, Privatpersonen und Unternehmen Steuern zu sparen – und damit nicht nur Vermögen, sondern auch Sicherheit und Zufriedenheit zu schaffen
  • Menschen Unangenehmes abzunehmen; ihnen Dinge zu erledigen, die sie nicht nur nicht können, sondern vor denen sie teilweise sogar Angst haben, wie z.B. der mit den Behörden und Betriebsprüfungen
  • Eine wichtige Person für Menschen in der Wirtschaft zu sein; ein kompetenter Gesprächspartner zu sein, dessen Meinung in wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Fragen enorm geschätzt wird; ein vertrauensvoller Wegbegleiter von untermehmerisch handelnden Menschen zu sein.
  • Menschen mit Fragen zum Steuerberater kommen und ihm Dinge anvertrauen, die sie sonst niemandem erzählen würden.
  • Ein Leuchten und Glänzen in den Augen der Klienten zu erkennen, wenn man ihm in einer schwierigen Situation geholfen hat.
  • Ein Schutzschild der Gesellschaft gegen unberechtigte Ein- und Übergriffen des Staates zu sein

Ich meine, der Berufsstand sollte deutlich mehr von der enormen Wirkung sprechen, die er erzielt, als die Tätigkeit zu sehr schön zu reden, die sie auf Dauer nicht ist – und nicht sein kann. In jeder noch so „spannenden“ Arbeit gibt es früher oder später ein gehöriges Maß an Routine. Gott sei Dank, denn damit ist man in dieser Tätigkeit gut. Was Menschen jedoch wirklich antreibt, ist anderen Menschen wirklich zu helfen.

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

Lesen Sie dazu „Die Bedeutung Ihrer Kanzlei

 

3 Kommentare

Volker Muehl 19.07.2012 / 23:11 Uhr

Hallo Stefan,

Zu "Die Wirkung Deiner Kanzlei".

Ohne deinen Artikel gelesen zu haben, bin ich angeregt durch Stephen Covey (der übrigens in den letzten Tagen mit 80 Jahren gestorben ist) auch schon auf diese Uberlegung gekommen. Und zwar durch das Buch "die sieben Wege zur Effektivität". Dort unterscheidet er zwischen dem Einflussbereich und dem Interessenbereich. Ich kam genau mit der von dir Gemachten Rechnung auf ca. 7.000-8.000 Menschen in meinem beruflichen Einflussbereich. Das hat mich im ersten Moment überrascht und dann unheimlich stolz gemacht und mir auch klar gemacht, welche große Verantwortung daraus erwächst. Und mich weiter beflügelt. Ich konzentriere mich auf meinen/ unseren Interessenbereich, um mit unseren Ressourcen unsere Ideen zu platzieren und weiterzuentwickeln. Mit ein wenig Mut kann man sehr viel bewegen - auch gesellschaftspolitisch - und das macht unheimlich Spass. Danke für Deine Idee mit den Mitarbeitern eine vergleichbar große Menschenmenge aufzusuchen und diesen Gedanken ihnen klar zu machen. Ich werde das demnächst mal machen. Liebe Grüße. Volker Muehl.

1

Bernhard Brugger 02.08.2012 / 12:07 Uhr

Lieber Stefan,
wir haben Deinen Artikel soeben in unserer Teamsitzung diskutiert, das Ergebnis hier in Kurzform:
"- wir finden unseren Beruf spannend und er macht uns Spaß, eine gewisse Routine gibt es in jedem Beruf,
- Herr Lami möcht möglicherweise nicht in unserem Beruf arbeiten, deshalb stellt er ihn im Vorspann so negativ dar, oder, um uns zum Nachdenken und Diskutieren zu bewegen,
- unsere Arbeit ist auch deshalb spannend, weil wir Fibu. Lohn und Jahresabschlüsse machen dürfen und das bei uns nicht getrennt ist.
- für Mandanten eine Lösung auszutüfteln, die auch klappt, befriedigt uns sehr,
-für uns ist die Arbeit mit Zahlen mit Leben gefüllt,
-nachteilig an unserem Beruf sehen wir die häufig negative Reaktion von Externen, wenn wir unseren Beruf nennen ("oh Gott, im Steuerbüro arbeiten, das könnte ich nie - das sind die Steuerleute, denen brauchst Du keine Karte fürs Fest verkaufen, die feiern eh nicht - ....etc")
Sonnige Grüße vom Bodensee nach Tirol Bernhard

2

Stefan Lami 03.08.2012 / 15:42 Uhr

Lieber Bernhard!

Vielen Dank für Deinen Blog-Eintrag. Zu aller erst freut es mich riesig, dass Ihr den Artikel in der Teamsitzung diskutiert. Das ist ein wirklich positives Feedback - danke.
Falls bei meinem Beitrag ein negativer Unterton vermittelt wurde, so tut es mir leid. Genau das Gegenteil war die Absicht. Ich meine, dass StB einer der herausforderndsten Berufe ist, wenn nicht derTollste ... mit Menschen zu tun, sich um die (unternehmerische) Existenz der Mandanten zu kümmern etc. ... nur die Beratung von Steuerberatern kann das noch toppen ;-))

Worauf ich den Fokus legen wollte, war, weniger die Begründung für den Beruf aus der Tätigkeit zu definieren, sondern von der Wirkung her. Denn - und das seht Ihr ja auch so - in jedem Beruf lässt das "Spannende" mit der Zeit verständlicherweise (und Gott sei Dank ... man hat ja Routine) nach. Dagegen wird die Wirkung der Tätigkeit - so hoffe ich - immer noch da sein, odr sich sogar steigern.

Die von mir aufgezählten Argumente sehe ich als gute Grundlage, um in den von Dir angesprochenen Situation ("... oh Gott im Steuerbüro ...") dem Gesprächspartner mehr vom Nutzen des Steuerberaters rüber bringen zu können.

Nochmals danke für Deine/Eure Sichtweise ... und viele Grüße zurück an den Bodensee
Stefan

3

Kommentar schreiben

Fast 200 Kollegen stimmten zur vorhandenen Kanzleistrategie ab.

Gratulation an jene 27 %, die von sich behaupten können, dass es ein schriftliches Strategiekonzept in der Kanzlei gibt, UND dies den Mitarbeitern bekannt ist.

Ich stellte schon öfters die Frage, wie Management ohne Ziele gelingen kann - siehe "Wenn Ziele fehlen" oder "Die Bedeutung von Zielen". Planen Sie bereits jetzt Ihr jährliches Strategie-Meeting.

Lesen Sie dazu "Strategieentwicklung in der Steuerberatungskanzlei"

Kommentar schreiben

CPA-Horizons 2025

25.03.2012

Wohin entwickelt sich der Berufsstand? Eine Frage, die - so nehme ich an - jeden interessiert.

Üblicherweise treffen US-amerikanische Entwicklungen früher oder später auch in Mitteleuropa ein. Insofern ist das Ergebnis der großangelegten Studie CPA Horizons 2025 auch für Österreich und Deutschland relevant. Und übrigens ... die Zukunft ist schon da!

Hier geht es zum Report >>>

Ich bin gespannt auf Ihre Meinung!

Kommentar schreiben

Drei Kollegen traten die weite Reise in den Süden Chiles zum Peak.Performance.Program 2011 an.

Die weite Reise - so ihre einhellige Meinung - hat sich gelohnt. Mit extrem hohen Engagement und intensivem Arbeiten sind sie ihren Zielen alleine schon dadurch näher gekommen, dass sie sie eindeutig festlegen konnten.

Eine lohnenswerte, anstrengende und unvergessliche Woche in Pucón - Vielen Dank für Euer Vertrauen!

Peak.Performance.Program 2012 - 18.-23. November 2012 wieder in Pucón/Chile

Kommentar schreiben

Der Branche scheint es sehr gut zu gehen!

Herzlichen Dank an jene 159 Kollegen, die Ihre Umsatzerwartungen für das Jahr 2011 genannt haben. Das Bild ist überzeugend:

  • Weniger als 10 % der teilnehmenden Kanzleien erwarten Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr.
  • Ein Viertel erwartet Umsatzzuwächse von mehr als 10 %!

Das sind ausgezeichnete Nachrichten und sie lassen auf ein weiteres gutes Jahr 2012 hoffen.

Eine kritische Analyse von Umsatzverlusten zum Jahresende ist notwendig - Einmaleffekte oder ein Trend?

Kommentar schreiben

Zum ersten Mal habe ich in der Puls 2011-Abfrage nicht eine Auswahlfrage gestellt, sondern konkrete Auswahlmöglichkeiten offen gelassen. Vielen Dank an jene rund 70 Kollegen, die die Gelegenheit genützt haben, Ihre Wünsche an eine erfolgreiche Kanzleientwicklung mitzuteilen.

Die Analyse der Antworten ist insofern interessant, als dass sich im wesentlichen 3 große Themenwünsche herausschälen lassen:

1) Mitarbeiter

2) Zeit

3) Klienten

Die gennanten Wünsche (an die gute Fee) sind ein Abbild der bestehenden Herausforderungen im Berufsstand. Alle Details finden Sie im folgenden Link:

Bei einigen der genannten Wünsche kann ich Sie unterstützen, Sie finden auch eine Fülle von Tipps und Hinweisen auf der Homepage. Wann auch immer Sie ein Anliegen haben, bitte zögern Sie nie, mir zu schreiben oder mich einfach anzurufen.

Kommentar schreiben

Jeweils rund 200 Kollegen beteiligten sich bei dieser Puls 2011 - Abfrage. Ich meine, dass diese Anzahl schon statistische Relevanz hat und Rückschlüsse auf die Marktsituation gezogen werden können.

Die Ergebnisse der Fragen korrelieren auch - Umsatzwachstum und die Suche nach Mitarbeitern bedingen sich gegenseitig - genauso wie Umsatzrückgänge und der Abbau von Mitarbeitern.

Zur Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr 2011:

Die Verhältnisse des Jahres 2010 bestätigen sich: Weniger als 10 % der teilnehmenden Steuerberater verlieren Umsätze. Bei einem Drittel ist der Umsatz nahezu unverändert und fast zwei Drittel der Kanzleien haben z.T. beträchtlich zugelegt. Ein Schluss daraus muss sein, dass die hier teilnehmenden Kanzleien überdurchschnittlich zulegen, da der Gesamtmarkt weniger als 5 % gewachsen ist.

Kommentar schreiben

Stimmt dieses Image?

von Stefan Lami

06.09.2011

Witze drücken meist ganz gut aus, wie Menschen denken. Trifft das auch auf die Meinung über die Steuerberater-Branche zu?

Hier eine kleine Auswahl an Witzen über Steuerberater:

Zum Leseverhalten:
Warum lesen Steuerberater keine Romane?
Weil die Seitennummern die einzigen Zahlen in diesen Büchern sind.

Zu Ihrer Arbeit:
Was tun Steuerberater, wenn ihre Ehefrauen unter Schlaflosigkeit leiden?
Sie beginnen ihren Gattinnen von ihrer Arbeit zu erzählen.

Zu Ihrem Kommunikationsverhalten:
Kennen Sie den Unterschied zwischen einem introvertierten und einem extrovertierten Steuerberater?
Der Introvertierte schaut auf seine Schuhe, während er mit Ihnen spricht; der Extrovertierte schaut auf Ihre Schuhe, während er mit Ihnen spricht.

Zu Ihrem Einfühlungsvermögen:
Der Arzt kommt zu einem Herzpatienten, der schon seit langer Zeit auf ein Spenderherz wartet: „Es kommt wirklich äußerst selten vor, aber wir haben das unglaubliche Angebot von zwei passenden Spenderherzen für Sie. Eines kommt von einem Lehrer und das andere von einem Steuerberater.“ Patient: „Ich nehme das vom Steuerberater. Ich möchte nämlich ein möglichst wenig benutztes.“

Zu Kanzleipartnerschaften:
Ein Steuerberater kommt in einen Tierladen um einen Papagei zu kaufen. Der Ladenbesitzer führt ihm drei identische Vögel zur Auswahl vor und erklärt: „Der Papagei auf der linken Seite kostet 500 EUR.“ „WOW, warum kostet dieser Papagei so viel?“ „Wissen Sie“, antwortet der Verkäufer „er kann sehr komplexe Wirtschaftsprüfungen durchführen.“ „Und Was kostet dann der mittlere Papagei?“ fragt der Steuerberater erneut. „Dieser kostet 1.000 EUR, weil er all das kann, was auch der erste Papagei kann - und zusätzlich bereitet er verlässliche Finanzplanungen vor.“ Der höchst erstaunte Steuerberater fragt schlussendlich nach dem Preis des dritten Papageis. „Dieser kostet 4.000 EUR“, antwortet der Ladenbesitzer. „Das ist ja unglaublich. Was kann dieser Vogel denn so besonderes?“ „Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie gesehen, dass er irgendetwas tut, aber die beiden anderen nennen ihn Seniorpartner.“

Ihre Meinung?

Kommentar schreiben

Puls 2011 - Auftragspotenzial

von Stefan Lami

26.07.2011

In einem öffentlichen Marketing-Seminar im Frühjahr 2011 stellte ich die gleiche Frage. Die Antworten der Teilnehmer waren ähnlich.

Steuerberater sehen das große Auftragspotenzial in ihrer Kanzlei. Die hier genannten Dimensionen sind - verglichen mit der Mehrzahl anderer Branchen - enorm hoch.

"Wie diese Auftragspotenziale realisieren?" ist die Gretchenfrage. Einige Hinweise dazu habe ich auf meiner Homepage schon vorgestellt.

Wenn ich von allen Beiträgen einen hervorheben möchte, dann ist es "Danke! Raus aus der Kanzlei!"

Kommentar schreiben

Beiträge pro Seite: 5 | 10 | 20 | 50 | 100
Mag. Stefan Lami - Steuerberatung - Unternehmensberatung work Kreuzbühelgasse 13 A-6500 Landeck Österreich work +43 5442 626 70 cell +43 664 221 23 24 fax +43 5442 626 31 stefanlami.com
Atikon work Kornstraße 4 4060 Leonding Österreich work +43 732 611266 0 fax +43 732 611266 20 www.atikon.com 48.260229 14.257369