Eine Form des Coaching, das die aktuellsten Ergebnisse der
Hirnforschung mit der Liebe zu den Tiroler Bergen verbindet
Die Neuropsychologie zeigt, dass körperliches Bewegtsein viel mit
unserer inneren Bewegung, also mit den Rhythmen unseres Gehirns zu tun
hat. Das Gehirn ist einerseits ein Taktgeber für unseren Körper,
umgekehrt kann auch das Gehirn durch bestimmte körperliche Aktivitäten
beeinflusst oder „getaktet“ werden. Schon an den einfachsten
Fortbewegungsarten lässt sich das nachvollziehen. Unterschiedliche
Gehgeschwindigkeiten lassen sich mit spezifischen Wirkungen auf Denken
und Fühlen korrelieren. Was fällt Ihnen dazu ein, wenn Sie z.B. an
folgende Gangarten denken: Wandern, Bummeln, Flanieren, Schreiten,
Stolpern, Marschieren, Laufen, Tanzen, Eilen … Schnell wird klar: Jede
Gangart hat ihren eigenen Denkstil. Und demnächst gibt es vielleicht
sogar eine Diagnostik der Bewegung: Zeig mir, wie du gehst, und ich sage
dir, wie deine psychische Verfassung ist.
In Bewegung geraten
Haben Sie auch schon einmal gedacht: „Irgendwie komme ich nicht
weiter." Es ist, als ob sich meine Gedanken im Kreis drehen
würden. Ich fühle mich, als ob ich mich verrannt hätte. Jeder
Schritt, den ich mache, ist mühsam.
All diese Sätze sagen etwas über eine Bewegung aus, nicht aber eine
körperliche, sondern sie beschreiben, wie bewegt oder eben nicht
beweglich sich unsere Gedankenwelt anfühlt.
Warum Bewegung das Denken fördert
Wer neue Dinge erforschen will oder Erfahrungen sammeln will, wird
das in den seltensten Fällen vom Schreibtischstuhl aus machen können.
Erforschung und Erfahrung sind immer mit Bewegung in der realen Welt
verbunden. „Ich komme nicht weiter“ sagen wir z.B., wenn uns partout
keine Lösung zu einem Problem einfallen will. Gequält stehen wir auf,
gehen im Raum hin und her, den Blick stur auf den Boden gerichtet – und
nichts will uns einfallen. Es scheint, als bräuchten wir, um das Denken
neu zu „takten“ und ihm auf die Sprünge zu helfen, einen Rhythmus. Es
ist, als müssten unsere Nervenzellen im Gehirn gewissermaßen in Schwung,
ins Schwingen gebracht werden. Die neueste These der Neurowissenschaften
besagt, dass der Rhythmus der Bewegung den Rhythmus unseres Denkens
stabilisiert und uns so zu einer intensiveren Denkleistung anregt.
Was sagt die Wissenschaft?
Tatsächlich sprechen Hirnforscher seit den 1980er Jahren von einem
„dynamical brain“, einem dynamischen Gehirn. Diese Bezeichnung verdankt
sich der Erkenntnis, dass unsere Nervenzellen ihre elektrischen Impulse
in einem auffälligen Gleichtakt erzeugen und dass dieser Gleichtakt, der
Wahrnehmung, Erinnerung und Denken überhaupt erst ermöglicht, durch den
Rhythmus z.B. des Gehens stimuliert und verstärkt wird.
Wer sich bewegt, tut also nicht nur etwas für die körperliche
Gesundheit, auch sein Denken profitiert davon. Der Rhythmus der Bewegung
stabilisiert auch den Rhythmus des Gehirns und verbessert somit die
Denkleistung. Immer öfter werden deshalb Sportarten wie Joggen, Walken
oder Tanzen auch psychotherapeutisch genutzt. Warum sollten also nicht
auch schwierige Probleme, mit denen sich Steuerberater abmühen, mit
einem gut „getakteten“ Gehirn gelöst werden können, frage ich mich.
Neue Wege entdecken
Indem wir gehen, sammeln wir nicht nur unser Denkmaterial und häufen
einen Vorrat an Wissen an, sondern der Gehrhythmus hilft auch, es besser
zu speichern. Durch den gleichmäßigen Rhythmus des Gehens kommen wir
gedanklich in einen Fluss. Dieser gleichmäßige Fluss ist besonders gut
geeignet, uns in die Lage zu versetzen, divergent zu denken. Gedanken,
die durch einen zu starken Fokus vorher abgeblockt wurden, werden
zugelassen, weil unsere Fähigkeit, Störreize auszublenden, durch den
Rhythmus des Gehens abgeschwächt ist. Auf diese Weise entstehen im Kopf
Gedankenkombinationen, die sonst vielleicht nicht entstehen würden. Wir
finden Lösungen, an die wir vorher gar nie gedacht haben.
Eine besondere Form des Coaching
All diese wissenschaftlichen Erkenntnisse und meine Liebe zur Tiroler
Bergwelt bringe ich in einer besonderen Form des Coaching zusammen.
... im Sommer, Frühling und im Herbst
Wenn auch Sie das Gefühl haben, nicht vorwärtszukommen, oder sich
fragen „Wo stehe ich jetzt und wo will ich in Zukunft hin?“, biete ich
Ihnen mit dieser besonderen Form des Coaching im wahrsten Sinne des
Wortes einen spannenden Gedankengang in der Bergwelt Tirols an.
Wir unternehmen keine kräfteraubenden Wanderungen. Ein Schritt wird
nach dem anderen gesetzt. Es müssen nicht, wie sonst oft im Leben,
mehrere Dinge gleichzeitig geleistet werden. Es zählt nur das entspannte
Gehen mit dem Ziel, den eigenen Rhythmus zu finden und nicht sich dem
Tempo der äußeren Herausforderungen unreflektiert anzupassen. Das Gehen,
so zeigen meine bisherigen Erfahrungen, provoziert erstaunlicherweise so
unterschiedliche Wirkungen wie Ausgeglichenheit und Belebung. Man könnte
sagen, es zentriert den Menschen, es bringt ihn in die als angenehm
empfundene Mitte zwischen den extremen Zuständen des Stillstandes und
der aufgeregten Hektik.
… und im Winter
Im Winter liegt bei uns in Tirol Schnee und das Wandern ist ein
bescheidenes, kleines Vergnügen. Das noch größere Vergnügen ist aber das
Skifahren. In dieser Jahreszeit biete ich Skitage an. Wieder wird
während der Liftfahrt oder während der Fahrt in der Gondel gedanklich
etwas in Bewegung gebracht, das sich während einer Abfahrt im
Pulverschnee oder auf einer Buckelpiste seine Bahnen brechen muss. Eine
Spur in den frischen Pulverschnee zu ziehen, kann dann auch die
Bedeutung von frischen Spuren für den Kanzleialltag formen. Eine
Bergfahrt wird so nicht nur körperlich zu einem angenehmen Aufstieg. So
manches Problem, das im Tal noch schwer wog, verwandelte sich mit
zunehmender Nähe zum Gipfel zu einem wahren Feuerwerk an Lösungen.
Ich freue mich schon auf die Bewegung und das finden neuer Wege mit
und in Ihnen! Bitte schreiben
Sie mir, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie mit Bewegung
schneller Bewegung in Ihre Kanzlei bekommen.